Compositae. Spr. Syngenesia polygamia aequalis. Lin.
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LEONTODON. Löwenzahn.
Gattungs-Character: Blumenboden nackt, IIaarkrone gestielt, Kelch doppelt>
schuppig, äusserer Kelch schlaff.
LEONTODON TARAXACUM. L.
Gemeiner Löwenzahn, Bürenzahn, Pfäffenr öhrlein, Seichblume, Laternen-blume, Wiesenlattich, Mönchsblatt, Milchrödel.
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Beschreibung: Wurzel spindelförmig, fleischig, Fingersdick, faserig, braun>innen weiss mit einem holzigen Kern, milchend. Schaft rund, rüh-rig, glatt oder etwas behaart, einblüthig, 10—12 Zotl hoch. Blatteraus der Wurzel, schrotsägenförmig, gezahnt, glatt oder etwas haa-rig. Kelchschuppen gleichbreit, die äussern zurück gebogen. Blüm-chen gleich, zungenjörmig, fünf zahnig. Fruchtknoten eyförmig-Griffel fadenförmig, so lang als Blumenkrone. Narben zurückge-rollt. Saame länglich, gestreift, rauh.
Wächst in ganz Deutschland auf Wiesen, Rainen, an Wegen etc. und ist.perennirend.
Blühet vom März bis May, und häufig im Herbste zum zweitenmal; Di eSaamen reifen im July und August.
Officinell: Die Wurzel und das frische Kraut. Radix, Herba Taraxaci s.Dentis Leonis.
GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. IV er Band pag. ago.
Zergliederungen: 1. Ein Blümchen in natürlicher Grösse.
2. ■— — stark vergrössert.
3. Der Kelch geöffnet um den Blumenboden zu zeigß 11,
4. Ein reifer Saame mit der gestielten Haarkrone.
5. — — — vergrössert.
6. und 7. Wurzeldurchschnitte.