Druckschrift 
Deutschlands wildwachsende Arzney-Pflanzen und deren gewöhnlichste Verwechslungen : mit Linnés Bild
Entstehung
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

Hülsenpflanzen. Spr.

Diadelphia, decandria. Lin.

TRIGONELLA. Hornidee.

Gattungs-Character: Hülse lang, fast sichelförmig, einfächerig, vielsaamigyFahne und Flügel fast gleich, abstehend, einer dreiblättrigen Blumegleich; Schiffchen sehr Jdein; Narbe ohne Bart.

TRIGONELLA FOENUM GR/ECUM. Lin.

Gemeiner Hornidee, gemeines Bockshorn, Kuhhorn, Griechisches Heu, Sie-benzeiten.

Beschreibung: Wurzel einjährig, dünn, faserig, spindelförmig» Stengel aufrecht, ästig, glatt, 1 l j Fuss hoch, rund. Blätter abwechselnd, g e ~stielt, dreyzählig; Blattstiele kurz, nach oben etwas breiter; Blättchenkeilförmig - länglich, stumpf, gegen der Spitze sägezähnig, obengrün, unten fast aschgrau. Blüthen gelblich, stiellos, einzeln oderzu zwey in den BlattwinJieln stehend. Hülsen sehr lang, steif, et-was aufrecht, fast sichelförmig, lang zugespitzt. Saamen fast vier'eckig, zusammengedrückt, an beiden Enden stumpf, mit einer seine"fen Furche bezeichnet, bräunlich gelb.

TVächst in verschiedenen Gegenden Süd-Europas, in Schlesien und bey Jenü>auf Aeckern, und wird in Deutschland häufig auf Feldern angebaut.

Blühet im Jiniy und July; Die Saamen reifen im August und September«

Oflicinell: Der Saame, Semen Foenugraeci.

*

GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. IV er Theil pag> s35.

Zergliederungen: 1. Einzelne Blume in natürlicher Grösse.

i. Die Fahne.

3. Die Flügel.

4- Der s Kelch.

jfel "

5. Das Schiffchen mit den Staubgefässen vergrössert.

6. Der Fruchtknoten mit der Narbe

7. Vergrösserte StaubbeuteL

8. Reife Hülse.

9. Der Saame.