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Deutschlands wildwachsende Arzney-Pflanzen und deren gewöhnlichste Verwechslungen : mit Linnés Bild
Entstehung
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Hülsenpflanzen. Spr. Diadelpliia, Decandria. Lin.

ASTRAG ALUS. Tragant*

Gattungs-Character: Staubgefässe in zwei Bündeln verwachsen; Narbe ohneBart; Schiffchen stumpf. Hülse zweifächerig, untere Naht nach innengezogen»

ASTRAGALUS EXSCAPUS. L.

Schaftloser, stammloser Tragant, stengelloser Tragant Strauch , Zwergböls-

dorn, schaftloser Bolisdorn.

Beschreibung: Wurzel ausdauernd, holzig, einen halben Zoll diel-, l 2Spannen lang, geruchlos. Stengel fehlt. Blätter auf der Erde inBüscheln beisammen stehend, spannenlang, zottig, ungepaart gefie-dert, aus 1216 Paaren Blättchen bestehend; Blättchen ungestielt,gegenüberstehend, eyförmig, stumpf Blüthen aus der Wurzel ent-springend, hirzgestielt, gehäuft, gelb. Kelch eyrund, hauchig, rßftangedrückten Haaren. Hülsen länglich, wollig.

Wächst in Oesterreich, Tyrol, Sachsen, der Schweiz und andern LändernEuropas in Gebirgsgegenden.

Blühet im Mai und Juny; Die Hülsen reifen im Sommer.

Officinell: Die Wurzel, Radix Astragali exscapi.

GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. IV er Band pag. 215*

Zergliederungen: 1. Der Kelch mit den Staubgejässen.

2. Derselbe geöffnet,

5. Die Flügel.

4. Die Fahne

5. Die Staubgefässe vergrössert

6» Der Fruchtknoten im Durchschnitt Vergrössert.

7- Die reife Hülse.

8. Dieselbe aufgesprungen und vergrössert.

9. Reijer Saame

10. Derselbe vergrössert.

ll * und durchschnitten»12. Die Wurzeln