Malvaceen. Spr. Monadclphia, polyandria. Lin-
MALVA. Malve.
Gattungs -Oharacter: Kelch doppelt: äusserer dreiblättrig, innerer einblätt-rig, fünf spaltig; Kapseln mehrere, einsaamig.
MALVA ROTUNDIFOLIA. L.
Rundblättrige Malve oder Pappel, Käsepappel, Gänsepappel, FeldmalvC?
Pappelkraut.
Beschreibung: JVurzel ausdauernd, spindelförmig, dünne, faserig, weiss-Stengel nieder gestreckt, ästig, rund, weichhaarig, 1 — Fuss lang-Blätter abwechselnd, langgestielt, herzförmig-rundlich, undeutlichfünflappig, sägeartig-gekerbt, etwas feinhaarig, schmuzig dunkelgrünjAjterblätter ey förmig, spitzig, gewimpert. Blumenstiele zu 5 — 4büschelförmig in den Blattwinkeln stehend, nakt, einblüthig, aufrecht jfruchttragende Stiele abwärts gebogen. Blumenkrone blassroth, nrntpurpurfarbigen Adern bezeichnet, auch weiss, jünf blättrig ; Kronen-blätter verkehrt-herzförmig, flach. Saame klein, nierenfortnig'schwarz.
Wächst in ganz Deutschland und andern Ländern von Europa an MauerihZäunen, Wegen und andern ungebauten Orten.
Blühet den ganzen Sommer über ; Die Früchte reifen gegen den Herbst.
Officinell: Das Kraut, Herba Malvce vulgaris, ehemals auch die JVurz^und der Saame.
GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. IV er Theil pag. uo.
Zergliederungen:
1. Der Kelch mit Griffel.
2. Die Blumenkrone mit der Staubgefäss-Säule.
5. Der Griffel und Fruchtknoten mit dem Blumenbo&
und äusseren Kelch.
4- Die reife Frucht.
5' reifer Saame.
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