Malvaceen, Spr. Monadelphia, polyandria. Lin.
MALVA. Maine.
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Gattungs-Character: Kelch doppelt; äusserer dreiblättrig , innerer einblättrig)jünfspaltig ; Kapseln mehrere, einsaamig.
MALVA SYLVESTRIS. L.
Wilde Malve, rothe, grosse Pappel, Waldpappel 3 Rosspappel.
Beschreibung: Wurzel ausdauernd, zaserig. Stengel krautartig , aufrecht,rund, rauh, gefurcht, ästig, 1 3 Fuss hoch. Blätter langgestielUhalbkreisförmig, 5 — y lappig, gesägt, glatt, 5 — 7 nervig. AJl e1 "biälter eyförmig, spitzig, gewimpert, Blumen gross, einzeln oderbüschelförmig in den Blattwinkeln stehend, bläulich purpurroth,dunkeln Adern bezeichnet, auch weiss, gestielt; Blumenblatter ausg e "rundet. Blatt - und Blumenstiele haarig; Fruchtstiel aufrecht. Sa& nenierenförmig.
TVächst jast durch ganz Deutschland und andere Länder Europas ariWegen, Zäunen, Hecken, auf Ruinen uud Schutthaujen.
Blühet vom Juny bis August; die Früchte reifen im September.
Officinell: Die Blumen, Flores Malvce sylvestris, ehemals auch KrOV^'Saame und Wurzel.
Verwechselt wird sie zuweilen mit Malva rotundifolia L, welche sich o^ eldurch ihre niederliegenden Stengel, behaarte Blätter, kleinere Bl 11 'men und niedergebogene Fruchtstiele hinlänglich davon unterscheid e *'
GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. IV er Band pag. 112»
Zergliederungen: 1. Der Kelch mit dem Griffel.
1. Dieselben vergrössert„
3. Vergrösserter Staubbeutel.
4- Die Frucht.
5. Reifer Saame.
6. Dieselbe vergrössert«,