Kreuzbliimettpflärizen. Spr. Tetradyriamia, siliculosa.] Lin.
COCHLEARIÄ. Löffelkraut.
Gattungs-Character: Schötchen rundlich, aufgeblasen, rauh, zweyfächerig >zweyklappig > höckerig ; Schalen vertieft> fast gerändelt, mit bleiben-dem Griffel.
COCllLEARIA OFFICINALIS. L.
Gemeines, achtes, oßicinelles Löffelkraut, Löffelblatt> Scharbockskraut, Löf-felkresse.
Beschreibung: Wurzel klein, faserig. Stengel aufrecht, ästig, ausgebreitet>eckig, glatt, röthlich, i bis lj Fuss hoch. Blätter saftig, glatt, glän-zenclgrün; Wurzelblätter herzförmig, rundlich, stumpf, undeutlichgekerbt, langgestielt; Stengelblätter stiellos, umfassend, länglichestumpf, wenig gezähnt. Bliithen weiss, an der Spitze des Stengelund der Aeste lockere Trauben bildend; Blumenblätter verkehrteyföi"mig, abstellend, zweymal grösser als der Kelch, Nägel schmal, kür-izer als der Kelch; Staubbeutel ey förmig, stumpf, zusammengedrückt/Fruchtknoten herzförmig ; Griffel einfach, sehr kurz, bleibend; Narbestumpf, kopfförmig. Kelchblätter ey förmig, vertieft, abfallend-Schötchen eyförmig - rundlich, etwas nützlich; Saamen ey förmig-
Wächst fläufig am Meeresstrande des nördlichen Europa., auch an sumpf 1 'gen Plätzen der Schweiz, in Bayern, im Holsteinischen und Sehte'sischen, und wird auch häufig in Gärten gezogen.
Bliihei vom May bis August; Die Schötchen reifen im Julius und Augnst-
Officinell: Die Blätter und der Saame; Iierba, Semen Cochlearice.
^einwechselt werden die Blätter zuweilen mit denen von Ranunculus LiC (l 'ria L.
GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. IV er Theil pag. 22.
ä. Blühende Pflanze.
b. Fruchttragender Zweig.
Zergliederungen: i. Einzelne Blume.
2. Der Kelch mit Stempel und Staubgefässen vergrösscrt*
5. Vergrössertes Staubgefäss.
4- Die Queerwand und beiden Klappen des Schötch^
5. Reifer Saame.
6. — — vergrössert;