Labialen. Spr. JDidynamia, gymnosperinia. Ä
THYMUS. Thymian.
Gattungs-Character: Kelch zw ey lippig, am Schlünde durch Queerhaartverschlossen • die Oberlippe cler Blumenixrone flach, ausgerandet, L n "terlippe drey lappig.
THYMUS SERPYLLUM. L
TT Uder Thymian, Feldthymian, Quendel, Feld-Quendel, Kühnlein.
Beschreibung : TVurzel ausdauernd, holzig, zaserig. Stengel kriechend, i 0Zoll lang, unten wurzelnd, r asenförmig ausgebreitet, fadenförmig»ästig, stumpf viereckig, rothlich, jeinhaarig, zur Bliithezeit aufrecht'Blätter eyformig, gegenüberstehend, Mein, kurz gestielt, flach, stumpfglatt, am Grunde gewimpert, ganzrandig. Bliithen am Ende d eSStengels einen stumpfen, aus viel blumigen Quirlen zusammen gesetz-ten, Kopf bildend; Blumenkrone rächen förmig, klein, röthlich; Staub'jäden kürzer als die Blumenkrone; Griffel hervorragend, zwey*p a ^tig. Saamen rundlich, sehr klein, zu 4 im Grunde des Kelches sitzet'
Wächst in ganz Europa an trockenen sonnigen Plätzen, auf Trijten i in< *
TV iesen.
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Blühet vom Juny bis September; Die Saamen reifen im September ll1iaOctober.
Officinell: das Kraut sammt den Bliithen, Herba, vel Summitates ScrpfM 1 '
GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. III er Tlieil pag. 477-
Zergliederungen: i . Einzelne Blume vergrössert.
i. Kelch vergrössert.
3. Blumenkrone geöffnet und vergrössert.
4. Geöffneter Kelch sammt dam Griffel vergrössert,
5. Einzelnes Blatt vergrössert,