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Deutschlands wildwachsende Arzney-Pflanzen und deren gewöhnlichste Verwechslungen : mit Linnés Bild
Entstehung
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Labiaten Spr. Didynamia, gymnospermia. L in -

MENTHA. Münze.

Gattungs-Character: Blumenkrone etwas länger als der Reich, viertheitifrbeinahe gleich; breiterer Lappen meistens ausgerandet. Staubjädet 1auseinander stehend.

MENTHA PULEGIUM. L.

Poleymünze, Poley, Wasserpoley, Gartenpoley, Flöhkraut.

Beschreibung: Wurzel ausdauernd, zaserig. Stengel niederliegend, ausgt"breitet, blühende aufrecht, undeutlich viereckig, ästig, feinhaarigi i Fuss lang. Blätter gegenüberstehend, Mein, kurzgestielt, V er 'lehrt-eyförmig, stumpf, gekerbt, nervig, herabhängend, glatt, durch-sichtig punktirt. Blumen röthlich, blassblau oder weiss, dichte, vid"blüthige Quirle bildend; Krone regelmässig, l\spaltig; Abschnittlanzettförmig, spitzig; Staubfäden länger als die Blumenkrone. Kelchgestielt, zwei lippig, hirzhaarig, nach der Blüthe mit Haaren g e 'schlössen. Saame klein, ey förmig.

Wächst in verschiedenen Gegenden Deutschlands, bei Frankfurt a M. Karls-ruhe, in Schlesien, ferner in Frankreich, England und der Schwertan Jeuchten, sumpfigen Orten.

Blühet im July und August; Die Saamen reifen im August und September*

Officinell: Das Kraut mit den Blumen, Herba Pule pH .

O

Verwechselt wird sie zuweilen mit Mentha arvensis L. und den übrig encpiirlblüthigen Münzenarten, wovon sie sich aber durch die verkehrt'eyjörmigen, stumpfen Blätter und ihren eigentümlichen, stechendenGeruch leicht unterscheiden lässt.

GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. III er Band pag. 427.

Zergliederungen: 1. Vergrösserte Blume.

1. Die Krone mit den Staubfäden vergrössert.

3. Der Kelch mit dem Griffel.

4. Der Saame