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Deutschlands wildwachsende Arzney-Pflanzen und deren gewöhnlichste Verwechslungen : mit Linnés Bild
Entstehung
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Labiaten, Spr.

Didynamia, gymnospermia. Lin.

MENTHA, Münze.

Gattungs-Character: Blumenkrone etwas länger als cler Kelch, viertheilig?beinahe gleich' breiterer Lappen meistens ausgerandet. Staubfädenaus einander stehend.

MENTHA CRISPA. L.

Krause ISlünzc, Gartenmünze, Hausmünze, Beimenthen.

Beschreibung: Wurzel ausdauernd, Kriechend, lang, zaserig. Stengel aufrecht, viereckig, etwas haarig, 1 bis 2 Fuss hoch. Blätter gegen-überstehend, stiellos, herzförmig, spitzig, eingeschnitten gezähnt, wel~lenförmig, runzlich, dunkelgrün, haarig. Blumen am Ende deSStengels, eine stumpfe Aehre bildend, röthlich, Mein, Staubfädenbald länger, bald kürzer als die Blumenkrone. Deckblätter eyjörniig*eingeschnitten, Kelch haarig.

TVächst in einigen Gegenden Deutschlands, z. B. bei Halle und auf den 1Harze, in der Schweiz, Italien und andern Ländern von Europa,an feuchten Orten wild und wird sehr häufig in Gärten angepflanzt

Blühet vom Juny bis August; die Saamen reifen gegen den Herbst.

Officinell: Das Kraut, Herba Menthce crispcc.

Verwechselt wird sie zuweilen mit andern Münzenarten, z. B. Men^ lClsativa, arvensis, rubra, von denen sie sich aber durch die krausen>herzförmigen, tief eingeschnittenen Blätter, den eigenthilmlieh t?lGeruch und den ährenförmigen Blüthenstand leicht unterscheide 11lässl.

GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. III er Band pag.

Zergliederungen: 1. Die Blume mit dem Kelch vergrössert,

1. Die Blumenkrone mit den Staubjäden vergrössert-3. Der Kelch mit dem Griffel vergrössert.