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Deutschlands wildwachsende Arzney-Pflanzen und deren gewöhnlichste Verwechslungen : mit Linnés Bild
Entstehung
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GRAUMÜLLER.S Handbuch der ph. Bot. ]II er Band pag. 275,

Zergliederungeji i 1. Der Kelch mit den Staub gefässen,

2. Stempeln.

5. Vergrnsserles Staubgefäss.

4. Die Narbe vergrössert.

5. Die aufgesprungene Kapel.

6. Der Saame,

n. im Que er durch schnitt,

8; Durchschnitt der fVurzel.

9. Der Blumenstaub sehr stark vergrössert.

Ranunculeen. Spr. ' n

"olyandria, cligynia. Ltn»

PAEOiMA. Gichtrose.

Gattungs Character: Kelch fünf blättrig ;

saanug, zwei -

Wächst in manchen Gegenden von Deutschland, der Schweiz, und ander? 1Ländern von Europa an sonnigen Bergen wild und wird häufig Z llTZierde in Gärten gezogen.

Blühet vom May bis July / Die Kapseln reifen im August und September

Officinell. Die Tj urzel, die Blumenblätter und der Saame> Radix, Flor eS *Semen Pteonice.

P/EONIA OFFICINALIS. L.

Gemeine Gichtrose, Pfingstrose, Königsrose, Königsblume.

!

Beschreibung: Wurzel ausdauernd, senkrecht, Spindelförmig, fleisch ig; alis 'sen röthheh> inwendig weiss lieh. Stengel aufrecht, rund, einfach*1 2 Fuss hoch. Blätter abwechselnd, gross, doppelt zusammen-gesetzt, glatt; Blättchen gelappt; Lappen breit-lanzettförmig. Blü~men gross, dunkelroth, selten fleischfarbig oder weiss, an der Sjh!~> 6des Stengels stehend, fünf blättrig, bei kultivirten Pflanzen meistensgefüllt; Griffel fehlend; Narben stumpf, zurück gekrümmt. Saam en ~kapseln Jast geradeaus stehend, filzigy Saame rnncllich, glänzenschwarz, mit einem weissen Kern versehen> an die Naht der Kap seangeheftet.