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Deutschlands wildwachsende Arzney-Pflanzen und deren gewöhnlichste Verwechslungen : mit Linnés Bild
Entstehung
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Rosaceen, Spr. Icosandria, monogynia. TJn.

PRUNUS. Pflaume,

'Gattungs-Character: Kelch unten, Blumenkrone fünf blättrig, Nuss rundoder länglich t, mit vorstehenden Furchen, Naht kaum merklich.

PRUNUS LAU RO-CER ASUS. L,

Kirschlorheer, lorbeerblättrige Pflaume.

Beschreibung: Schöner Baum von \ o i5 Fuss Höhe. Blätter abwechselnd,gestielt, eyförmig-länglicht, zugespitzt, 5 6 Zoll lang, 1 2 Zollbreit, weitläufig gesägt, am Rande etwas umgebogeji, lederartig>saftig, immergrün, oben dunkelgrün und glänzend, unten blassgrün>glatt, mit flachen Adern, Mittelrippe stark hervorragend, unten & u jdem Rüchen nach dem Stiele zu mit zwei Drüsen versehen ; Blattsh eglatt, tief'rinnig. Blumen in einfachen 5 Zoll langen aufrechtenTrauben in den Blattwinkeln stehend, weiss. Steinfrucht den Kirschenähnlich, schwarz, Nuss länglich,

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TVächst ursprünglich im Orient, am schwarzen Meer, in Syrien, findet s * c \nun aber im südlichen Deutschlands, Italien, Frankreich, Englanim Freyen, wo er den Winter zuweilen ohne Schutz aushält.

Blühet im April und Mai. Die Frucht reift im Juli.

Officinell: Die Blätter, Folia Lauro-Cerasi,

GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. III er Band pag. 5o,

a. Ein blühender und

b. fruchttragender Zweig,

Zergliederungen: i. Der Kelch vergrössert,

i. Ein Staubgejass vergrössert.

5. Der Fruchtknoten

[\. Die Frucht.

5» Die Nuss,

6. verspalten,

7. Der Kern.

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