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Deutschlands wildwachsende Arzney-Pflanzen und deren gewöhnlichste Verwechslungen : mit Linnés Bild
Entstehung
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Rosaceen. Spr. Icosandria, monogynia. J ' in ~

AMYGDALUS. Mandel.

Gautings-Character: Kelch unten, fünf spaltig; Krone fünf blättrig ; Stein*j'rucht einsaamig, rundlich, mit einer Längenfurche; Nuss eyförmig*zusammengedrückt, spitzig, mit löcherartigen Vertiefungen und her-vorragenden Nähten.

AMYGDALUS PERSICA, Lin.

Persische Mandel, gemeine Pfirsiche, Pfirschenbaum.

Beschreibung: Baum von 16 20 Fuss Hohe y Aeste abstehend. Blätterabwechselnd, lanzettförmig, zugespitzt, gesägt, glatt. Blumen ei> 1 'zeln oder paarweise, sitzend. Kelch einblättrig, glockenförmig a ^"fallend; Einschnitte abstehend, stumpf, Blumenblätter röthlich oderfleischfarbig. Staubfäden fadenförmig, aufrecht, halb so lang a ^ sdie Krone. Staubbeutel einfach, herzjörmig. Griffel einfach. Nd^ )ekopfförmig. Steinfrucht fleischig, saftig, bei der Reife nicht d ll f'klappend. Nuss mit tiefen Gruben und Furchen netzförmig gezeichnet.

Wächst ursprünglich in Persien, wird aber jetzt überall in Gärten ang e 'pflanzt.

Blühet im März und April vor dem Ausbruche der Blätter. Die Früchtreifen im September urul October.

Officinell: Die Blätter, die Blumen, und die Kerne der Frucht; Fohd, & 0res, Nuclei Persicorum.

GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. III er Theil pag- 31.

a. ein blühender und

b. ein fruchttragender Zweig.

Zergliederungen: 1. Eine ganze Blume.

2. Der Kelch aufgeschnitten mit den Staubfäden.

3. Staubfaden mit Staubbeutel vergrössert.

4. Fruchtknoten mit Griffel und Narbe.

5. Eine reife Frucht aufgeschnitten.

6. Die Nuss geöff net um den Kern zu zeigen.