Myrteen» Spr.
Icosandria, monogynia. Lin>
PUNICA. Granatbaum.
Gattungs-Cliaracter: Kelch ohen, fünf spallig; Blume fünf blättrig, Apfel'jrücht vielfächerig, vielsaamig> Saamen beerenartig, zahlreich, anden TVänden befestigt„
PUNICA GRANATUM. L.
Gemeiner Granatbaum, Granatapfelbaum, Margrantenbaum»
Beschreibung: Stamm baumartig, rauh, 12—18 Fuss hoch; Wurzel sehrästig, aussen bräunlich, inwendig gelb. Blätter hirzgestielt, g e g erl ~überstehend und abwechselnd, lanzettförmig, ungetheilt, wellen för*mig, hellgrün, glänzend. Blumen am Ende der Zweige steheno>einzeln, kurzgestielt, hochroth. Krone fünf blättrig ; Kronenblätterrundlich; Staubbeutel eyförmig; Narbe kopfförmig. Frucht ruft >gross, hochroth, mit dem Kelch gekrönt; Saame eckig.
Wächst in Oesterreich, der Schweiz und andern südlichen Ländern v0l \Europa, ferner im nördlichen Asien und Afrika an Feldern unMauern wild und wird in Deutschland häufig in den Gärten gezogen-
Blühet im Julj und August; Die Früchte reifen im Herbst.
Officinell: Die Blumen, Flores Balaustiorum, die Schaale der Frucht,
tex Granatorum und die Rinde der IVurzel, Cortex Radicis PuM cceGranati
GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. III er Band pag. 28.
Zergliederungen: 1. Die Blume von den Kronenblättern entblösst.
2. Dieselbe geöffnet.
3. Vergrössertes Staubgefäss,
4. Das Pistill vergrössert.
5. Die reife Frucht.
6. Dieselbe im Durchschnitt.
7. Reifer Saame.
8. Der Blumenstaub stark vergrössert.