Rutaceen. Spr.
Decandria, monogynia.
RUTA. Raute.
Gattungs-Charaeter: Kelch vier bis fünftheilig, Krone vier- bis fünf blättrig}Blumenblätter vertieft; Fruchtknoten am Grunde mit 10 Honig -DrüS^ numgeben, Kapsel fiinjspaltig, fünffächerig, vielsaamig.
RUTA GRAVEOLE iNS. L.
Beschreibung: Wurzel holzig, ästig. Stengel strauchartig, aufrecht, rund'2 — 3 Fuss hoch. Blätter abwechselnd, gestielt, doppelt gefiedert;Fieder entgegengesetzt; Fiederchen in keulförmige, glatte, unte? 1drüssigpunetirte Lappen getheilt. Blumen in einer DoldentraubeEnde des Stengels. Die ersteren Blumen gewöhnlich 5theilig, die übri'gen 4theilig mit 8 Staubfäden. Blumenblätter grüngelb, abstehend>mit sehr schmalen Nägeln. Staubfäden pfriemförmig, solang a ^ sBlumenkrone $ Staubbeutel sehr kurz. Griffel aufrecht, pfriemenfo T'mig, Narbe einfach. Saamenkapsel höckerig. Saamen rauh nier el1 'förmig, eckig.
Wächst im südlichen Europa wild und wird in Deutschland häufig in Gär-ten, Weinbergen etc. gebaut angetroffeti.
blühet im Juny bis August. Die Saamen reifen im August und Septemb er-
Officinell: Das Kraut und ehemals auch der Saamen, Herba, Semen R 11 ^s. Rutce hortensis.
GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. II er Band pag. 312.
Zergliederungen: 1. Blume ohne Krone in natürlicher Grösse.
2. — .— — sehr vergrössert-
3. Die reife Saamenkapsel.
4. Der Saame.
5 und 6 Der Saame vergrössert.