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Deutschlands wildwachsende Arzney-Pflanzen und deren gewöhnlichste Verwechslungen : mit Linnés Bild
Entstehung
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Rutaceen. Spr. Decandria, monogynia. ljin -

DICTAMNUS Diptam.

Gattungs -Cliaracter: Blumenkrone unregelmässig, fünfblättrig, unten, off c ' nstehend; Kelch fünf blättrig; Staubfäden niedergebogen, drüsig puid"tirt; Kapseln 5 6, am Innern Rande zusammenhängend, nach lil ~neu elastisch Jilajjend

DICTAMM S ALBUS. L.

Weisser oder weisswurzlicher Diptam, Specht oder Aescherwurzel.

Beschreibung: Wurzel länglich, ästig, Ins Finger sdick, weiss. St engeinfach, aufrecht, rund, grünlich, gestreift, wie die BlumenstieleBlumenblätter mit rothen, harzigen, paarweise stehenden Drüsensetzt, 2 5 Fuss hoch. Blätter abwechselnd, ungepaart gefiedert?Blattstiele geflügelt; Blättchen gegenüberstehend, stiellos, eyförnuß'gesägt, glatt, glänzend, lederartig, dunkelgrün, feinpunhtirt. Bl 11 "inen iraubenformig, am Encle des Stengels, blassroth mit dunklere^Streifen, oder weiss, Kelch grün oder röthlich. Staubfäden von ein-ander geneigt, am Grunde haarig» Kapseln vielsaamig; Saame läng'lieh, glatt, glänzend schwarz.

Wächst in Deutshland, Italien, der Schweiz und Bussland in bergigen ^dem und auf steinigen Hügeln in Württemberg bei Tübingen, Mgentheim und Horrheim, und wird auch häufig zur Zierde in a -Gärten gepflanzt.

Blühet im Juny und July; Die Kapseln reifen im August und Septernb eI '

Officinell: Die Wurzel, Badix Dictamni albi s Fraxinellce.

GRAUMIJ LLERS Handbuch der ph. Bot. II er Theil pag- 3o<).

Zergliederungen: i. Die Staubgefässe mit dem Kelch.

2. Der Griffel.

3. Vergrössertes Staubgefäss.

4. Die reife Frucht.

5. Der Saame.

6. Durchschnitt der Wurzel.