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Deutschlands wildwachsende Arzney-Pflanzen und deren gewöhnlichste Verwechslungen : mit Linnés Bild
Entstehung
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Berberideen. Spr.

Hexandria monogvnia. Lin.

BERBERIS. Sauerdorn.

Gattungs-Character: Kelch sechsblättrig, unten, Blumentrone sechsblättngfBlumenblättchen am Grunde mit zwei Drüsen, Beere zweisaamig

BERBERIS VULGARIS. L.

Gemeiner Sauerdorn, Sauer ach, Erbsein, Essigdorn.

Beschreibung: Strauch 68 Fuss hoch, Aeste abwechselnd, eckig. Stachelngewöhnlich zu drey, unter den Aesten und Knospen, gerade. Blät-ter in Büscheln, verkehrteyförmig, gestielt, gewimpert-gezahnt, glatt-Blumen in Trauben, hängend, an der Spitze der Zweige. Kelch ab-fallend. Blumenblätter eyförmig, vertieft, am Grunde zwei eyför"mige gefärbte Honig-Drüsen. Staubfäden zusammengedrückt, an derSpitze zwei Staubbeutel. Fruchtknoten schmäler als die scheibenför-mige, gerundete Narbe. Griffel fehlend. Beere walzenjörmig, stumpf>eil fächerig, 2 bis 5saamig. Saame walzenförmig.

Wächst beinahe in ganz Deutschland in Hecken und an Zäunen.

Blühet im May und Juny; Die Frucht reift im September und OctobeV.

Officinell: Die Beeren, ehemals auch die Wurzel, Rinde und Sciamen. Bac-cce, Radix, Cortex, Semen Berberidis.

V '

GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. II er Band pag. 108.

a. Ein blühender und

b. ein Fruchttragender Zweig.

Zergliederungen: 1. Blumenblatt in natürlicher Grösse.

2. Staubfaden mit Staubbeuteln in natürlicher Grösse.

3. Fruchtknoten mit Narbe"

4. 5. und 6. Dieselben Theile sehr stark vergrössert.

7. Queerdurchschnitt der Beere.

8. Längen-Durchschnitt derselben.

9. Saamen.

10, durchschnitten.