Doldengewächse. Spr.
Pentandria, digynia, Lin.
CELEROPHYLLIJM. Kälberkropf.
Gattungs-Character: Frucht länglich, zugespitzt, glatt, glänzend, ohneFlügel oder Rippen; gemeinschaf tliche Hülle jelilend, besondere fünf'spaltig♦
CH t EROPHYLLUM sylvestre. l.
Gemeiner Kälberkropf, wilder Körbel, Buschmöhre, Kuhpeterlein.
Beschreibung: Wurzel rühenartig, aussen gelblich, innen weiss. Stengeli — 3 Fuss hoch, aujrecht, gestreift, an den Gelenken etwas ange-schwollen, hohl, ungefleckt, unten etwas rauhaarig, oben glatt. Blät-ter drey fach gefiedert, gross, dunkelgrün, glatt oder schwach behaarttBlättchen fieder förmig, lanzettförmig, spitzig. Blattscheiden gestreiftglatt; innerhalb des Randes haarig• Dolden an der Spitze des Sten-gels flach, besondere Hülle 5 — 6spaltig, Blättchen eyrundlanzettfÖT-mig, ungleich, zuletzt zurück gebogen. Blumenblätter weiss, imregel-mässig. Saamen schwarz»
Wächst in Deutschland häufig auf Wiesen, an Zäunen, in Gärten undWälder 7i.
Blühet den ganzen Sommer über. Die Saamen reifen im August und Sep-tember.
Die Blätter waren ehemals unter dem Namen Herba Cicutarice oJJicinelUjetzt werden sie leider häufig statt den Blättern von Conium maculü'tum eingesammelt, wovon sie sich durch die gestreifte Blattscheideihwelche ebenso wie die Blattstiele etwas behaart sind, durch die scharj'zugespitzten in Querstücken zertheilten Blättchen, gefurchten und Ufr*gefleckten Stengel unterscheiden lassen.
GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. I er Band pag. 4^o,
Zergliederungen: i . Eine Randblume vergrössert.
i. — Scheibenblume —
3. Der Fruchtknoten. •
4. Der Saamen in natürlicher Grösse:4. — — vergrössert.