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Deutschlands wildwachsende Arzney-Pflanzen und deren gewöhnlichste Verwechslungen : mit Linnés Bild
Entstehung
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Doldengewächse. Spr . . Pentandria, digyrua. Lin.

CICUTA. Wasserschierling.

Gautings-Character: Frucht kugelförmig, rivpiggefurcht, mit dein Grifftgekrönt, Blumenblätter eingebogen herzjörmig. Allgemeine Hüllefehlend, besondere vielblättrig, borstig.

CICUTA VI ROSA. L.

Giftiger Wasserschierling, Wüterich, Parzenkraut, Wehdendruck.

Beschreibung: Wurzel dick, gross, ästig, geringelt, weiss, mit vielen dielenFasern besetzt, innerlich hohl mit Quer Scheidewänden. Stengel 5 bi$5 Fuss hoch, aufrecht, dick, rund, hohl, glatt, leicht gestreift, arm-förmig, graugrün und löthlich. Blätter abwechselnd, glatt, seht"gross, gestielt, dreijach gefiedert, dunkelgrün; Blättchen langlanzett-förmig, tief gesägt, Endblättchen tief dreilappig; Blattscheiden denBlattstiel einschliessend, am Rande häutig. Dolden den Blättern g e "genüberstehend, gross, vielspaltig; Doldchen fast halbkugelig, viel-blüthig. Blumen weiss, regelmässig. Aeussere Hüllblättchen grösserals die innern, etwas gesägt.

Wächst in mehrerer Gegenden Deutschlands an Sümpfen, in Gräben, SeethTeichen und an den Rändern der Flüsse,

Blühet im July und August Die Saamen reifen im September.

Von dieser höchst giftigen Pflanze waren ehemals die Blätter und Wiurz e jojficinell Herba, Radix Cicutce aquaticce s. virosce; auch sollen dieBlätter mit dem gefleckten Schierling, Conium maculatum L., 1111die Wurzel sogar mit der Sellerie verwechselt werden ; Erstereterscheiden sich ausser ihrer abweichenden Form, durch die mit W elS "sen Aus zahnungen versehenen Blattspitzen; letztere durch die Quef"Scheidewände der hohlen Wnrzel, welche zerschnitten einen W elS 'sen ätzenden Milchsaft ausfliessen lässt, der an der Lujt in kurze 17 ]gelb und dann braun wird, wobei er einen sehr üblen Gerü cverbreitet.

GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. I er Band pag. 447*

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Zergliederungen: i . Die Blume vergrössert.

2. Der Kelch vergrössert.

3. Der reife Saame.

' L\. vergrössert.