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Deutschlands wildwachsende Arzney-Pflanzen und deren gewöhnlichste Verwechslungen : mit Linnés Bild
Entstehung
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Asclepiadeen. s P r. Pentandria, digynia. i- 1 ' 1 -

ASCLEPIAS. Schwalbenwurz.

Gattungs-Character: Blume einblättrig, fünftheilig, unten ; Kelch fünfZ^ 1 'nig, bleibend; fünf Meine, schwarze, gespaltene Zähne unter* df 1Falten des Griffels, jeder mit zwei einzelnen Staubbeuteln; IJofthbehälter 5, klapp enförmig Fruchtbälge i, zugespitzt, bauchig, elklapp ig/ Saamen mit Haarkronen.

ASCLEPIAS VINCETOXICUM. Lin.

Gemeine Schwalbenwurz, Laurenzschwalbenwurz.

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Beschreibung: Wurzel ausdauernd, kriechend, faserig. Stengel aufrec^krautartig, einfach, rund, glatt , i 3 Fuss hoch. Blätter kurZ%stiel, gegenüberstehend, geherzt - eyförmig, lang-zugespitzt, ganzgetheilt, am Grunde bartig, glatt. Blumen in sprossenden Dowfin den Blattwinkeln stehend, weiss, wohlriechend. Fruchtbälge iU ''saamig; Saame rundlich.

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Wächst in Deutshland und dem übrigen Europa in sandigen Waldungan Hecken und auf waldigen, steinigen Anjiöhen.

Blühet im May bis July; Die Früchte reifen gegen den FIerbst.

Officinell; Die Wurzel, ehemals auch das Kraut, Radix, Herba Vinceto*s. Hirundinarice.

GRAUMÜLLERS IFandbuch der ph. Bot. 1 er Theil pag. 333.

Zergliederungen: i . Die abgesonderte äussere Blumenkrone . ^

2. Der Kelch mit der innern Blumenkrone (Nektß? 1

vergrössert.

3. Einzelne Kappe derselben.

4. Die Bef ruchtungs - Säule vergrössert. ^

5. Der obere Theil derselben mit den häutigen Forts 0,

und Andeutung der Lage der Antheren-^

6. Der untere Theil derselben mit dem Pistill.

7. Die Säckchen mit den Pollenmassen (.Antheren)»

8. Einzelnes Antheren - Paar,

g. Durchschnitt der Wurzel.

10. Reife Frucht.

n. geöff

12» Reifer Saame.

i3. - vergrössert