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Deutschlands wildwachsende Arzney-Pflanzen und deren gewöhnlichste Verwechslungen : mit Linnés Bild
Entstehung
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Jonidien. Spr. Pentandria, monogynia.

VIOLA. Veilchen.

Gattungs-Character: Kelch fünf blättrig, am Grunde verlängert; Bluft iekröne unregelmässig, jünfblättrig, hinten gehörnt; Staubjäden J azusammenhangend; Capsel einfächerig, dreiklappig.

VIOLA CANINA.

Hundveilchen, Rossveilchen.

Beschreibung: Wurzel Jaserig; Stengel aufsteigend, glatt, einfach,

und Blätter tragend, V 2 bis 1 Fuss hoch. Blätter gestielt, läng* Lherzförmig, spitz, gekerbt, glatt. Afterblättchen am Stengel lan%förmig spitzig, aufrecht, gewimpert. Blumenstiele viereckig, & .in den Blattwinkeln; Blumen gross, einzeln, violett? oth oder W clgeruchlos.

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Wächst in ganz Deutschland an Reinen, Hecken, Wäldern und Wieseii 1)1vielen Abänderungen, welche neuerer Zeit zum Theil zu eigenenerhoben wurden.

Blühet vom März bis Mai Die Saamen reifen im Juni.

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Ehemals war die Wurzel dieser Pflanze unter dem Namen Radioc 1 1 °canince ojjicinell, wird aber jetzo nicht mehr gebraucht; diewerden öfters mit denen von Viola odorata verwechselt, lasse* 1 iaber leicht erkennen, da sie grösser, viel blässer und geruchlos s

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GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. I er Band pag. 3o6.

Zergliederungen: 1. Der Kelch mit den Staubgefässen und dem & eT) ^

vergrössert.i. Ein einzelnes Staubgefäss vergrössert.3. Der Fruchtknoten mit Griffel

4- Die reife Kapsel.

5. aufgesprungen.

6. Der Saame in natürlicher Grösse.

7. vergrössert.

8. und durchschnitten.