Aggregaten Spr.
Tetrandria, monogynia. Lin.
SCABIOSA» Skabiose.
Gattungs-Character: Blumen einblättrig, 4 — Sspaltig, über dem Frucht-Idioten, gehäuft. Gemeinschaftlicher Kelch vielblättrig, bleibend; be-sonderer Kelch auf dem Fruchtknoten sitzend, doppelt. Saame mitdem Kelch gekrönt; Fruchtboden meist spreuartig oder haarig,
SCABIOSA ARVENSIS. L.
dcTcer- Skabiose, gemeine Skabiose.
Beschreibung: Wurzel ausdauernd, spindelförmig, zaserig. Stengel auf-recht, rund, borstig, gegen i Fuss hoch. Blätter gegenüberstehend,borstig; untere meistens ungetheilt, ey-lanzettförmig, gesägt; oberehalb gefiedert, eingeschnitten. Blume viertheilig; die am Rande ste-henden strahlend. Fruchtboden haarig. Saame eyrund, länglich.
Wächst in Deutschland und beinahe in ganz Europa auf Aeckern Wiesenund an Wegen,
Blühet vom Mai bis August; Die Saamen reifen den Sommer über.
Officinell: Das Kraut, ehemals auch die Wurzel undBlüthen, Radix, Herbäet Flores Scabiosce.
Verwechselt werden die Blätter zuweilen mit denen von Centaurea scabiosa;welche jedoch fast ganz unbehaart, dunkler grün und vielfacher gcthei.lt sind.
GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. I er Band pag. 109,-
Zergliederungen: 1. Ein Randblümchen geöffnet und vergrössert.
1. Blümchen aus der Mitte desgleichen.
3. Die Narbe vergrössert.
4 Der gemeinschaftliche Kelch.
5» Der Saame.
6, — — vergrössert.
7. Der Blumenstaub stark vergrössert.