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Deutschlands wildwachsende Arzney-Pflanzen und deren gewöhnlichste Verwechslungen : mit Linnés Bild
Entstehung
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Triandria, monogynia. Lin.

VALERIANA. Baldrian.

Gattungs-Ciiaracter: Kelch ein laum bemerkbarer, bei der Fruchtreife in einejeder artige llaarftrone ausgehender Rand. BlumenJirone einblättrig,fünf spaltig, am Grunde höckerig. Kapsel einjächerig.

VALERIANA ÖFFICINALIS. L.

Gemeiner Baldrian, wilder Baldrian, Katzenf>aldrian, Katzenwurzel, Augen-wurzel, TheriahsJiraut.

Beschreibung: Wurzel ausdauernd, abgebissen, zaserig, aussen braun, in-nen weisslich. »Stengel 2 bis l\ Fuss hoch, gefurcht, glatt, hohl.Blätter gegenüberstehend, alle gefiedert; Wurzelblätter langgestielt,Stengelblätter stiellos; Mittelrippe mehr oder weniger zottig; Blätt-chen lanzettförmig, gezähnt, 510 paarig; Endblättchen grösser, oft5lappig. Blüthen gipfelständig, in Doldentrauben, röthlich-weiss,woldriechend.

Wächst in Deutschland häufig in Wäldern, zwischen Steinen, an sumpfigenOrten und auf Bergen.

Blühet den ganzen Sommer über; Die Saamen reifen im August und Sep-tember.

Officinell: die Wurzel, Rad. Valeriance silvestris, s. minoris.

Verwechselt soll sie werden mit den Wurzeln von Valeriana dioica, Val-Phu, Ranunculus acris, polyanthemos ujid repens.

GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. I er Band pag. 56.

Zerg liedei mngen.

a. Eine Pflanze vor der Bliithe.

b. in der Bliithe.

1. Einzelnes Blümchen in natürlicher Grösse.

2. vergrössert.

3. und aufgeschnitten.4- Staubfäden mit den Staubbeuteln

5. Fruchtknoten mit Griffel und Narbe.

6. Reifer Saamen in natürlicher Grösse.

7. vergrössert.

8. und 9. Durchschnitte der Wurzel.