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Valerianeen. Spr. Triandria, monogynia Lin.
VALERIANA. Baldrian.
Gattungs-Character: Kelch ein kaum bemerkbarer, bei cler Fruchtreife in einejeder artige tiaarkrone ausgehender Rand. Blumenkrone einblättrig,fünfspaltig, am Grunde höckerig. Kapsel einfächerig.
VALERIANA DIOICA L.
Zweihäusiger Baldrian, kleiner Baldrian, Sumpfbaldrian
Beschreibung: Wurzel ausdauerndkriechend, einjach, mit wenigen Zasernbesetzt, von der Dicke eines Federkiels. Stengel aufrecht, einfach, ge-streift, glatt. Wurzelblätter gestielt, leyerförmig oder eyförmig; Sten-gelblätter gegenüberstehend, gefiedert gespalten. Blumen in rispenför«•migen Doldentrauben, klein, röthlichweiss, von ganz getrenntem Ge-schlecht. Kapsel einfächerig, einsamig, mit einer Haarkrone versehen.
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Wächst durch ganz Deutschland in Sümpfen, Gräben, Wäldern und aujfeuchten Wiesen.
Blühet im April und Mai; die Frucht reift im Juni.
Diese Pflanze wird zuweilen statt des gemeinen Baldrians, Valeriana ojfi-cinalis L., gesammelt; sie unterscheidet sich davon vorzüglich durchihre kriechende, wenig zaserige, kleinere und beinahe ganz geruchloseWurzel, und durch die kleineren, wenig eingeschnittenen und nichtgefiederten Wurzelblätter.
Zergliederungen: 1. Männliche Blume vergrössert.
i. Dieselbe geöffnet.
3. Weibliche Blume vergrössert.
4. Der Fruchtknoten mit dem Pistill vergrössert
5. Die reife Frucht.
6. Dieselbe vergrössert.
7. und 8. Dieselbe im Durchschnitt,