Labia tae. Spr. Diandria, monogynia- Un.
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SALYIA. Salhey.
Gatlungs-Character: Kelch glockenförmig, zweylippig; Krone rachenjörmig; Staubfäden mit einem Queerf örtsatze; 4 nackte Saamen
SALYIA OFFICINALIS. L.
Gemeiner Salhey, Feld- Salbey, Garten-Salhey.
Beschreibung: Wurzel holzig, braun, stark faserig. Stengel strauchartig,rund, ästig, jährige Zweige vierkantig und weiss filzig. Blätter ge-genüberstehend, gestielt, ey-lanzettförmig, gezahnt-gekerbt, oherseitsrunzlich, unterseits weichfilzig. Bliithe wirteltraubig. Kelch aderig,weichhaarig, driissig, Oberlippe mit drei, Unterlippe mit zwei Zäh-nen. Krone innerseits gegen die Basis hin bärtig; Oberlippe sichel-Jörmig gewölbt, ausgerandet, Unterlippe breit, niedergebogen, drei-spaltig. Staubfäden dünn, halbkreisförmig gekrümmt, der Queerenach auf einem kurzen Stiele befestigt, an beiden Enden Staubkölb-chen tragend. Staubkölbchen, länglich, einfächerig; das am obernEnde vollkommen fruchtbar, das am untern kleiner, nur wenig Be-fruchtungs-Stauh enthaltend. Fruchtknoten L\theilig.
Wächst im österreichischen Littorale, vorzüglich aber in Frankreich, Spa-nien, Italien, dem Archipelagus wild, und wird in Deutschland all-gemein als Arznei- und Küchenpflanze in Gärten gezogen.
Blühet beinahe den ganzen Sommer. Fruchtreife im July bis September.
Oflicinell: Das Kraut, ehedem auch die Blumen. Herba, Flor es Salviceminoris s. hörtensis.
GRAUMÜLLERS Handbuch der ph. Bot. I er Band pag. 44-
a. Ein blühender und
h. Ein junger blättriger Zweig.
Zergliederungen: 1. Der Kelch geöffnet und stark vergrössert.
2. Die Krone — — •— —
3. Der Saame in natürlicher Grösse,
4. — ,— vergrössert.