Galanga.
Alpinia ojficinarum Fletcher Hance , eine iii China, besonders auf derInsel Hainan einheimische Zingiberacee (Seitaminee).
1!Iii/,omii tialangae, Radix (ialangac (ininoris), Galgant, Galangarliizom, das
getrocknete, von den Blattansätzen befreite Rliizom.
Der Galgant bildet rothbraune, einfache, cylindrische, circa 5 Ctm. lange,1,0—2,0 Ctm. dicke, häufig knieförmig gebogene, meist wenig- und kurz-ästige,längsstreifige, in circa 4—6 Millim. weiten Abständen durch Blattscheidenrestequergeringelte Wurzelstockstücke, mitunter noch mit den Resten abgeschnittenerStengel und Nebenwurzeln versehen. Im Bruche sind sie zimmtfarben, holzigund faserig. Auf dem Querschnitt, welcher eine Kreisfläche bildet, zeigensie eine zimmtbraune Farbe, ein den dritten Theil des Durchmessers betragende
Fig. 1. Galgant. Natürliche Grösse. Fig. % Querschnitt des Galangarhizoms.
3fache-Lin.-Vergr. r Kinde, k Kernscheide,h Holz, hb Holzhündel.
gal.st
Fig. 3. Stärkemehl-körnchen aus dem Ga-langarliizom. 400 facheYergrösserung.
Rindenschicht, durch eine braune Kernscheide vom Holze getrennt, Holz undRinde von zerstreuten, wie dunkle glänzende Punkte erscheinenden Gefäss-bttndeln und Oelzellen durchsetzt; olme Luftröhren. Mark fehlt. Der Ge-schmack ist gewürzhaft, ingwerähnlich, der Geruch eigentümlich.
Das nicht officinelle und kaum noch im Europäischen Handel vorkommendeli/rizorna (Radix ) Galangae majoris soll von Alpinia Galanga Swartz,einer Seitaminee Javas und des südlichen Asiens kommen. Es ist grösser unddicker, innen mehlig, schmutzig weiss, mit sehr kleinen Harzzellen, daher
Hager, rharmac. Praxis. It. 1