Druckschrift 
2 (1878)
Entstehung
Seite
1168
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(1) Bouquet de Mauilla.

Esprit d'Ylangylang.

fy- Olei Anonae odoratissimae 5,0Olei Napliae 1,0Spiritus Vini 2500,0Aquae Kosae 500,0.

Misce et post aliquot dies filtra.

(2) Eau de toilette de Lnbiu.

IV

adoucir lalüifel vollgiessen.

peau.unter

Soviel wie ein Thee-das Waschwasser zu

Aquae Coloniensis moscliatae 500,0Spiritus Yini ana 1000,0Olei Iridis FlorentinaeOlei Ylangylang ana 1,0Tincturae Baisami Tolutani 50,0.Jlisce et post aliquot dies filtra.

S. Eau de toilette pour refraicliir et

(3) Tolutine de Kigaud.

Eau de toilette.

IV Spiritus Vini 2000,0

Tincturae Balsaini Tolutani 300,0

Tincturae Iridis Florentinae 700,0

Tincturae Mosclii 10,0

Olei Bergamottae 30,0

Olei Lavandulae 15,0

Olei Caryophyllorum

Olei Ylangylang ana 1,0.

Misce et post aliquot dies filtra.

D. S. Wie vorhergehend.

Uranium.

Uranium, Uran, Uran iumraetall (U=60 od. 120), ein weisses hartesschmiedbares, in sehr hoher Temperatur wie das Eisen schmelzbares Metallvon 8,4 spec. Gew. Es verhält sieh an feuchter Luft, beim Erhitzen undgegen verdünnte Mineralsäuren dem Eisen ähnlich. In den Handel kommt esmeist in Form eines schwarzen Pulvers.

Seine Oxyde sind: Uranoxydul (UO = G8 od. UO = 13G), Uranoxydoder Uransäure (U 2 0 3 = 144 oder U 2 0 ;! = 288), Uranoxyduloxyd (U0,U 2 0 :ioder U 3 0 4 =212 oder U :l 0 4 =424).

Uranverbindungen färben dieBorax- oder Phosphorsalzperle in derReductions-flamme grünlich, in der Oxydationsflamme gelb. Während des Glühens er-scheint die Flamme blauarrtin.

Oleum Unonae odoratissimae, Oleum Anonae odoratissimae, Oleum Ylangylang,

Ylangylangol , das aus den Blüthen durch Destillation mit Wasser gewonneneätherische Oel. Es ist farblos, blassgelblich oder gelblich, leicht oder dick-flüssig, je nach der Zeit der Darstellung. In kalter Jahreszeit fällt es farb-loser und dünner, in warmer Jahreszeit gefärbter und dickflüssig aus. MitJod in Berührung kommend erfolgt starke Erhitzung und Entwickelung dichterJoddämpfe. In der IIagisk' sehe n Schwefelsäure-Weingeistprobe mischt es sichmit der Säure unter Erhitzung und Entwickelung von etwas Dampf zu einerdunklen braunrothen flüssigen Masse, welche mit Weingeist geschüttelt, selbstbeim Kochen, sich nur wenig darin löst und als starre Substanz darausabsetzt. Die Weingeistschicht erscheint trübe weisslich-rötiilich bis weisslichroth und setzt in der Ruhe eine chamoisfarbene lockere flockige Substanz ab.Beim Aufkochen wird die Weingeistschicht nur klarer und setzt beim Erkaltenwieder trübe werdend jene flockige Substanz ab.

Der Geruch ist ein besonderer, für viele Personen sehr angenehmer, fürandere auch wohl nicht convenirender. Das Oel dient zu Parfümeriezwecken,muss aber hier immer nur in sehr verdünnter Form zur Anwendung kommen.

11G8

Unona

. Uranium.