l ' a pierstreifen auf, welche mit Silbernitratlösung und mit Bleiessig gefeuchtetSlt *d. (Vergl. unter Arsenum.)
Quantitativ bestimmt man den Schwefel als Barytsulfat (BaO,SO :1 x'',1:5734 = S) auch als Schwefelsilber, indem man die Lösung mit wässriger"der weingeistiger ammoniakalischer Silberlösung digerirt, das SchwefelsilberSammelt, auswäscht und in gelinder Wärme trocknet (AgSx0,129=S).
3 "Beniasphalt, Scliwcfeltheer, wird durch Kochen von 2 Th. Schwefel in^' l - Steinkohlentheer dargestellt.
, üesinfectionskcrzen, ScoTT'sche, welche man in den Gruben der Abtrittebi'ennt, bestehen aus 20Proc. Schwefel, etwas Gyps, wenig (10 Proc.) Sal-etei 'j Kohle und Mehlkleister. .
j o Einschlag für Weinliiindler. Zum Schwefeln der Weinfässer. 5 Ctm. breite° c ker e Shirtingstreifen werden durch geschmolzenen Schwefel gezogen,tin mit einem Stärkekleister schleim bestrichen, welcher mit dem Pulverj^ J " 1 Th. Rosenblumenblättern, 2 Th. Lavendelblumen und 3 Th.-r 0r iandersamen gemischt ist. Dann werden die Streifen getrocknet,^ctztere drei Substanzen werden auch wohl durch die Spe ei es zurTincturalo ®atica, welche in ein mittelfeines Pulver verwandelt sind, ersetzt.i 0 . Die Schwefelung geschieht in der Weise, dass ein Stück Einschlag anls enc!raht befestigt angezündet in das leere Fass eingeführt und dieses ge-gossen wird. Diese Operation geschieht einige Male, ehe das Fass mit®'ssem Wein gefüllt wird. Für Rothweine benetzt man einen Shirtinglappen'' Tinctura aromatica und zündet ihn im Fasse an, ohne dieses zu schliessen,er man befestigt eine Muskatnuss an ein Drahtstück und brennt diese imass e ab. Zur Schwefelung des Weines im Fasse führt man ein Stück Ein-tj la » brennend in das Spundloch und lässt währenddem Weiii aus dema hne abfliessen.
H|| ^euerlösckdosen, Fcuerlöschpulver ( Buciier's ) enthalten ein Gemischet c irca 250 Kalisalpeter, 180 gepulverten Stangenschwefel, 30 Kohle mitj as rothem Bolus gefärbt. Eine Dose wird angezündet und in den Feucr-m geworfen. Dieser muss dann möglichst abgeschlossen werden.
Sa , ^«uerllisclipatronen. Mit einem Gemisch aus 36 Schwefel, 60 Kali-£ii 1 6r ' ^ Kohle und 4 Kreide worden Papierpatronen gefüllt und diese mit'«schwamm versehen.
q .fenerwerksätze, Zfindmamn etc. — Salpeterschwefel ist eina , " l ls °h aus 75 Th. Kalisalpeter und 25 Th. Schwefel, grauer Satz bestehtB( l 93,5 Proc. Salpeterschwefel und 6,5 Proc. Mehl; — Chlorkali-^'^'efel aus 80 Proc. Kalichlorat und 20 Proc. Schwefelpulver (Vorsicht!);^ai ussionspulver aus Schwefel, Kohle und Kalichlorat (Vorsicht!), —„Iii z tür Ztindnadelgewehre aus Kalichlorat, Schwefelantimon, Knallqueck-Kol'i' 0< ^ ei Kalichlorat, 50 Schwefolantimon, 25 Schwefelblumen, 6*l 3ist m ' t Gummischleim, welcher mit J /io Th. conc. Salpetersäure versetzt' Zlt einer Masse gemacht, oder aus amorphem Phosphor und Kalichlorat.
"Miiischc Blitzäliren. Japanisches Papier zu einer stricknadeldickeneine' 0 , ZU8ammeil o ew i c k e 't und wie eine Aehre gedreht. Sie hüllt circa 0,051 ^»lvermischung aus 4 Holzkohle, 6 Schwefel und 13 Kalisalpeter ein.
Sulftir.