778 Pyrethrum. — Pulvis insecticidus Persicus.
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nosum ist der Rand der Hiillschuppen des Hüllkelches blassbraun und dietheren stehen aus dem Scheibenbliithchen hervor. Der Pollen, welcher ^auch im Insectenpulver findet, ist kugelig, 3porig, kurzstachlig. Der q v .ist eigentümlich, auf die Schleimhäute der Nase reizend wirkend, ^ el . rD) erschmack bitter, hintennach scharf. Der Aufguss ist gegen Eingeweide^"wirksam, im Klystier gegen Askariden. pef
In Betreff des Anbaues jener Pyrethrumarten wäre zu bemerke 11, ^in jeder grösseren Samenhandlung zu kaufende Samen wird im Mai aU c jj 0 ngut cultivirtes Gartenbeet gesäet; bei feuchtem Wetter wird derselbe snach 10 — 12 Tagen aufgehen und bei guter Reinhaltung von Unkr» u ^bis zum Herbst so weit entwickeln, dass die Pflanzen grosse Stöcke ^ ^weshalb man den Samen nicht zu dicht zu säen hat. Selten zeigen ® lC y0 ll-ersten Jahre Blüthen, vielmehr erst im Mai oder Juni des folgenden. Die fkommen entwickelten einzelnen Blüthenköpfchen werden gesammelt, imgut getrocknet und möglichst fein pulverisirt. Durch ein wie ? er - n ,oie 1 'Abpflücken der Blüthen erzeugt die Pflanze bis in den Herbst hinein 1 gl -neue Blüthen, so dass das Sammeln derselben eine ziemliche Q uan ^ ä j 1 . e iiigiebt und dadurch der Selbstanbau lohnend wird. Da die Pflanze p er e 1,n ^ un gist, so kann man im Herbste die alten Stöcke zerlegen, und damit die P" avermehren oder erneuern. Gegen unsere Winter ist die Pflanze geradeempfindlich, da in ihrem Heimathlande, dem Kaukasus, der Winter ^ eltist, als bei uns.
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Pulvis insecticidus Persicus, Persisches Insectenpulver, Insecten•
die in ein mittelfeines Pulver verwandelten Blüthenköpfchen der oben enyPyrethrumarten. Es ist grünlichgelb, von dem oben erwähnten Gei' llC ^ ß{ p-Geschmacke, mit Aetzammon gemischt eine nur gelbgrün, mit verdünnte 1 nl ;tchloridlösung eine bräunlichgrüne Mischung gebend. In einem j ia t e *
lebenden Fliegen, Flöhen und anderen kleinen Insecten eingeschlossen? ^die Wirkung, diese Insecten in einigen Secunden der freiwilligen Beweg 11 "® e r-fähig zu machen und schliesslich zu tödten. Die mikroskopische j,giebt die in dem Pulver vorhandenen Pollenkörnchen, mit welchen jedo cdiejenigen anderer Compositen einigermaassen viel Aehnlichkeit haben-
Der Werth des Pulvers liegt auch in der Feinheit des I >ulvelS j DS ect c9dieses sich leicht dem Körper des Insectes anhängt, den Körper desstaubig bedeckt. . . gaD1 k e ''
In geschlossenen Blechgefässen bewahrt das [Pulver seine " 11
Jahre lang. Pure^fn
Das aus Dalmatien kommende Insectenpulver kommt von L Jeinerariaefolium Tkevikanus , ist aber von geringer Wirksamkeit; Q 0 tid a 'das Pulver der Blüthen von Pyrethrum Parthenium und AnthenM*
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Extractum Pyretliri rosei floruiu. Die contundirten Blütjienrethrum roseum und carneum werden mit Weingeist extrahirt und 1 ^ jgO)im Wasserbade zur Extractdicke eingedampft. 4,0 mit Eigelb 1111Wasser emulgirt geben ein Clysma gegen Ascai-iden.
Tinctura Pyretliri florum, Insectentinctur , wird durch Maee'^ 1 . n gei st1 Th. gepulverten Blüthen und 10 Th. verdünntemdargestellt.