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2 (1878)
Entstehung
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635
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Pareira. Pepsinum. 635

4i^ Seren und kleineren Bruchstücken in den Handel. Sie ist 2 8 Ctm.u; ' c ylindri8ch, längsrunzlig, querrissig, mit einer diinnen, etwas schwam-bta ' Jaunen bis schwärzlich braunen Rinde bedeckt, innen hellgelblich-Der Querschnitt mit einem scharfen Messer bewirkt ist glattt r ,; t Wa chsglänzend. Die Querschnittfläche zeigt einen starken HolzkörperD| e 5^ Ve i und mehr concentrischen Ringen um das im Gentrum liegende Mark.ü| lt i|. ] Ul ' z el ist geruchlos, schmeckt süsslich-bitter, einigermaassen dem Süssholz

U kommen verschiedene Wurzeln unter dem Namen Pareira in dendie ' We 'che sich aber leicht von der echten unterscheiden, entweder fehlenist C(,n , Cen trisclien Kreise, oder das Holz ist locker oder porös, oder die Rinded ( , I n' lr ' r 'S- Eine im Englischen Handel häufige Wurzel unterscheidet sich aufQuerschnitt durch die zahlreichen excentrisclien Kreise.

t» e 1 ( ^® s tan dtheile. Die Wurzel enthält (nach Wiggers) ein bitteres Alkaloid,^xtr° S * n ' welches von Anderen für Buxin gehalten wird, Harz, bitterenac tivstoff etc.

, nw endung. Die Pareirawurzel galt von je her als kräftiges Diureticumes ° n ders wirksam bei Nierenleiden, chronischen Entzündungen der Harn-°d f;r au ch als Stomachicum und Febrifugum. Mau giebt sie in Pulverformltn Decoct zu 1,02,0 mehrmals täglich.

8t e iitactum ''u reir;ic wird durch wässrige Infusion der Wurzel darge-Ein Extract von Musconsistenz.

Und ^'J'ftara Pareirae wird durch Digestion aus 1 Th. PareirawurzelTli. verdünntem Weingeist dargestellt.

Pepsinum.

e P 8 ' n ) das die Verdauung der stickstoffhaltigen Nährstoffe bewirkendeV p 1111 Magensaft warmblütiger Thiere, wird in trockner^ und flüssiger^ r acht"^ V0U versc hl e ^ en ^' Zusammensetzung und Zubereitung in den Handel

^ a gen der warmblütigen Thiere, jener bekannte erweiterte Hohl-en ] t 6S S Peiseweges in Form eines Sackes, ist aus drei übereinander liegen-de aute n gebildet. Die äusserste ist die seröse Haut, die darauf folgende^ a Scii' S ^ as ern zusammengesetzte Muskelhaut und die die Innenwand deseef W aus kleidende die Zottenhaut. Letztere ist eine von zahlreichen Blut-1 ,^ ur chzogene Schleimhaut. Zwischen dieser und der Muskelhaut liegt^Zeici ^t lockeren Zellgewebes, welche auch als Unterschleimhautgewebe^abd rj met wil 'd und in welcher sich ausser Nerven und Blutgefässen die"nd ( i' Sen befinden, diese theils leer, tlieils angefüllt mit dem sauren Labsaftbesteijg 11 ^bzellen körnigem Inhalt. Die aus flachen Schleimhautzellen^ ß1 ' Mitt Schleimhaut bildet an ihrer Aussenfläclie kleine Grübchen, und ine eines jeden Grübchens mündet eine Labdrüse aus. Während des