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2 (1878)
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Natrum. Natrum causticum.

Norinalnatronfliissigkeit für volumetrische Prüfungen. 23,0Natriummetall wird in einer lOfaclien Menge 9596procentigem ^ 01 {geist gelöst und die Lösung bis auf 1000 CO. mit destillirtem W asSverdünnt. Dient besonders zur Prüfung der Normalsäuren.

Natrum cansticnm siecum, Natrum hydricum siccum, troeknes Aetznatr^Natronhydrat (NaO,HO oder NaHO=40), dargestellt durch EintrocknenNatronlauge und Erhitzen bis zur Schmelzung.

Das reinere trockne Aetznatron erfordert zu seiner DarstellungGefässe, welche nur in chemischen Fabriken zur Disposition zu stehen P ? eEs kommt von verschiedener Reinheit in den Handel: 1) rohes in SW2) gereinigtes in Stücken, Tafeln oder Stäben (Natrum causticumratum) und 3) ein reines in Stäben (Natrum causticum purum in ^ aC1 .,, rs. Alcohole depuratum).Durch Weingeist gereinigt" hat hierkeinen Sinn, die Bezeichnung schreibt sich von der früher üblichen Rein'r ' rdes Aetzkalis durch Weingeist her. Dieses letztere Aetznatron ist dasanalytische Zwecke oder zur Darstellung von einigen Natron Verbindung 6 "allein geeignete. Das gereinigte in Stäben kann als das officinelle angesehen ^ 611 ^!Es kommt auch ein Natrum causticum purissimum aus Natrium® 6dargestellt in den Handel.

Eigenschaften. Das trockne Aetznatron bildet weisse, undurchsicW'j^harte, krystallinische Stücke oder solche cylindrische, bis zu 5 Mm- 11012 Ctm. lange Stäbe. Das Aetznatron in pulvriger Form enth'"' 1 ^. g |zu 15 Proc. mehr Wasser als das geschmolzene und gewöhnlich auchCarbonat.

Prüfung. In Betreif der Prüfung der reineren oder reinen Sorte» ^hier das zu wiederholen, was in dieser Beziehung unter Kali cattbemerkt ist. Das reine Aetznatron ist besonders auf einen Kieselsäure? 6zu prüfen. .

Das rohe käufliche Aetznatron enthält gewöhnlich alle die Veru»* 6 ' ,gungen, von welchen die calcinirte Soda des Handels nicht frei ist, und n« .^dem Hydratwasser gewöhnlich noch 58 Proc. Feuchtigkeit. Ihr Werth ^durch den Gehalt an Natronhydrat oder anhydrischem Natron bedingt- ^Prüfung gehören 3 Proben aus verschiedenen Theilen des Aetznatronb °entnommen und gemischt, weil die heisse flüssige Aetznatronmasse l0 . fle jjjFässer gegossen, sich beim Erstarren verschieden schichtet, so dass ' D . 61Theile des Blockes eine wasserhaltigere, an einem anderen Theile el116Sulfat und Chlorid reichhaltigere Natronmasse sich sammelt. Zur Bestimm 11 ' 1 'Natronhydrats würde man 4,0 Grm., zur Bestimmung des NatriumoxyGrm. des Aetznatrons lösen und mit Normal-Schwefelsäure oder Norfflasäure titriren. Die zur Neutralisation erforderliche Anzahl CC. , 0l) «itgleich den Procentgehalt an, von welchem natürlich der Gehalt an ' ,u ^ e sund Silicat des Natrons in Abzug zu bringen ist. Zur Bestim© 1111 ? jO-Natroncarbonat - und Silicat-Gehaltes wird ein Quantum von 2,0 Gru 1 - ' . r j e 0jfacher Menge Wasser gelöst und in einer Flasche mit 6,5 Grm. krysta 1 ^{eBaryumchlorid, ebenfalls aber in etwas heisser Lösung gemischt, die v el yflck*Flasche einige Stunden bei Seite gestellt, dann schnell filtrirt, der F' 6 )]( iitstand ausgewaschen, stark getrocknet und gewogen. Hierauf wlU ge-verdünnter Essigsäure behandelt, so lange diese etwas löst, und wiedertrocknet und gewogen.