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2 (1878)
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506
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Natrium sulfuratum.

felverbindungen violettblau. Daher kann es als ein empfindliches ^ a ^j e nauf Spuren freien Schwefelwasserstoffs, alkalischer Sulfurete und freier Alk abenutzt werden.

Anwendung. Nur als Reagens.

Natrium sulfuratum.

I. Natrium sulfuratum, Sulfuratum Sodii, Sulfidum Natrii, Natrinmtersulfu^Soda sulfurata, Sehwefelnatrium, Soda-Schwefelleber wird wie die Kalisc«"| eiJ)leber aus 3 Th. entwässertem Natroncarbonat und 2 Th. sublim 11 . eSchwefel dargestellt (Bd. II, S. 303), die Schmelzung erfordert nur estärkere Hitze und es enthält das Präparat desshalb weniger Hyposulfit. ^

Es kommt in Deutschland nicht in Anwendung, dagegen ist eS .Frankreich officipell. Es wird durch die Kalischwefelleber jederzeit erse tz

II. Liquor IVatrii quinquiessulfurati, Natrium quinquiessulfnret -Hii^keit, Sodiumquintisulfid Flüssigkeit. Die Französische Pharmakopoe lässt 1(in Deutschland nicht gebräuchliche) Präparat auf zweierlei Weise ^ ars , t er1) 240 Th. kry stallisirtes Natriummonosulfid, 128 Th. subIii® 1T e $Schwefel und 200 Th. destillirtes Wasser werden in einen.glä sel ^Kolben gegeben und im Sandbade bis zur völligen Auflösung des Scl lV>bekocht. Die Flüssigkeit wird filtrirt (die Colatur betrage 600 Th.) 11,1 ^ ^dicht geschlossener Flasche aufbewahrt. Sie soll ein spec. Gew. von 'haben und 33,3 Proe. Natriumquinquiessulfid enthalten.

2) Wenn es auf einen Natronhyposulfitgehalt nicht ankommt, sowie vorhin bereitet werden aus 75 Th. Natronlauge von 1,35 spec- e25 Th. Schwefel und der nöthigen Menge Wasser. (Das Filtrat ' }C100 Th.) Jene Natronlauge bereitet man aus 68 Th. einer Lauge von ^[gäi-spec. Gew. und 7 Th. trocknem Aetznatron. Ein selten gebrauchtes ecament mit den Ileiltugenden der Schwefelleber. Es ist eine klareoder braungelbe Flüssigkeit von hepatischem Gerüche.

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III. Natrium sulfuratum crystallisatum, krystallisirtes Natri«®^ 1 'Natriummonosulfid, krystallisirtes Scliwefeliiatrium (NaS+9110=120 od N»2=240). In 10 Volume concentr irt e Aetznatronlau ge (1,333 sp ec- ^j c ljtleitet man so lange Schwefelwasserstoffgas, bis dieses einerseits^mehr absorbirt wird und die Lauge mit dem Gase reichlich übersftMg c j,Dann giebt man 9 Volume derselben Natronlauge hinzu und stellt das ; uiin dicht geschlossener Flasche vor Sonnenlicht geschützt mehrere " af, £j-y-einen kalten Ort. Nach dieser Zeit sammelt man die ausgeschiedene® ^ ufC ljstalle in einem porcellanenen Siebe, lässt sie abtropfen und trocknet s ieWälzen auf Fliesspapier ab. Behufs Darstellung eines sehr reinen ^ :l Z j l0 jgge®man die noch feuchten Krystalle in der Hälfte ihres GewichtesWassers und stellt zur Krystallisation bei Seite.