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2 (1878)
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489
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Myrrha. 489

Und ^ a "^ e l un t er scheidet man die Myrrhe als Myrrha electa in lacrymisfälscht/' 1 ' a ' n 801 'ti s - Geringere Sorten unterliegen besonders der Ver-oder pfl^ Unt ^ Vermischung mit dunklen Stücken des Senegalgummi, Kirsch-zu rn rp, ailme ngummi, Bdellium, weisser Myrrhe und ähnlichen Stoffen, welchesind Ar ^y rr tentinktur befeuchtet und auch mit Myrrhenpulver bestreutheller ' V 11a e 1 e c t a ist die officinelle Sorte. Je zerbrechlicher, mürber, jeUnd mj^ n ^ ar ^ e un d je schneller sie sich, in das Licht gehalten, entzündetHerten ,. lltS8en< ^ er Flamme verbrennt, um so besser ist sie. Die schlechterenerkenn ^ 1 "' a . u ^ er dunklen braunen Farbe und dem schmutzigen Aussehen zuv on nnn We ' sse Myrrhe, Myrrha alba, ist weisslich oder gelblich,

Gesell® i" 1 ^' anze j geruchlos, von sehr bitterem, aber nicht gewürzhaftemOrientr®' ' 8 ^ ZU verwel ^ en > so w ' e ^' e Indische Myrrhe, MyrrhaBiese h & S " nova ; welche einige Male schon in den Handel gekommen ist.Stücke 68tel ? t aus Serben eckigen, 2 7 Ctm. langen und 2 3 Ctm. dickeniiber 2n" ^' e ^ unscheinbar, mit einem schmutzigen, bräunlichweissen Staubeöe ud ^ em Bruche findet man die Stücke braunroth und durchschei-

^rd'end 1 er Peripherie immer dunkler, undurchsichtiger und endlich schwarzkernet i ^' le fichmecken weniger bitter, aber mehr gewtirzliaft. Der Geruchs °hrieb v m ^ 61 ac ''t en Myrrhe nahe, ist jedoch etwas süsslicher. P f äff be-durei,,. , ? se Sorte zuerst und fand darin öfters auch ein Gummiharz in un-höc^j. ? 'f'gen gelblichweissen, dem Ammoniakgummi ähnlichen Tropfen von°der p fl erem Geschmacke. Die Verfälschung mit Arabischem Gummi, Kirsch-Und v ailtn enguinmi, Gummi Brasiliense (welches einen bittren Geschmack hatz°g en n . bl 'auner Farbe ist), welche mit einer weingeistigen Myrrhenlösung über-Utid d H " U '' cr kcnnt man an dem helleren Glänze, grösserer Durchsichtigkeitsc hleimigen Geschmacke, .so wie an der Unlöslichkeit in Weingeist,l^delii schmelzen beim Erhitzen, während Myrrhe sich nur aufbläht,stamm, ^ e ' n Harz, welches von Balsamodendron Africanum A knottkeit, JJ,- r ' lac ' Jt sich durch die dunkel- oder schwarzbraune Farbe, durch Zähig-ea in die T ^ ^teren Geschmack und durch das Knistern und Spritzen, wennUu %efu n ,i lc ^ amme gehalten wird, kenntlich, so wie durch die von B onastre^J'Thal" ene v '°l e l ; te Farbenreaction beim Vermischen der weingeistigeny^rhe Salpetersäure, welche bei gelinder Erwärmung sofort eintritt.

Mebt mit Wasser eine schmutzigweisse Emulsion.

^el Q^^dtheile. Die Myrrhe besteht in 100 Th. aus circa 2,5 flüchtigem^""~8 S r [. 101 ), 2535 Harz (Myrrhin), 55 65 in Wasser löslichem Gummi,a Ze n, Unreinigkeiten, Wasser.

^ 0tl 'Sch ( ^ e ?p Uri 9 - M an giebt die Myrrhe selten zu 0,2 0,40,8 als einM der^ iT ^ ^ei chronischen Schleimflüssen und Blutungen der LuftwegeLeid. 10 S en italorgane, selbst bei Zuckerruhr. Meist wird sie äusserlicha ' s Keilm'lf (lei ^ a ' lne und des Zahnfleisches, zu Mundwässern, Gurgelwässern,11 ei für schlechteiternde Wunden und Geschwüre benutzt.

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der '' 11111 Myrrhae, lyrrhenextract. Grobgepulverte Myrrhe wirdr 'rte q nffa chen Menge kaltem Wasser einige Tage macerirt und dieZ( ; r ''ieben ° r U1 zu e ' nem Extracte eingedampft und dann ausgetrocknet undVle le® ^ ' s ist ein röthlich-braungelbes Pulver, in wenigem Wasser klar, in^ ^ sser trübe löslich. Ausbeute gegen 50 Proc.

j er Myrri^ ^ r r Ii a e aethereuni, Myrrhenöl, durch Destillation mit Wasser aus°bsolet ar Sestellt. Ein gelbliches Oel von dem Geruch der Myrrhe.