Manganum sulfuricum.
Kitt für Dampfkessel, eiserneRühren etc.
Mastic - Serbat.
Mangani oxydati nativi subtile pul-verati
Lithargyri praeparati ana 50,0Graphitae laevigati 5,0Yernisii Lini q. s.
Misce, ut fiat puls mollis subplastica,quae calefacta adhibeatur.
Manganum sulfuricum.
g a "änganum sulfuricum, Manganum sulfuricum crystallisatum, Vitriolus man-Manganosulfat, Mangansulfat, schwefelsaures Manganoxydul (MnO,SO ;i +
itnan^ U M; Mn0,80 3 + 3HO
ltl S0 4
-f- 3aq = 205,2).
102,6 oder MnS0 4 + 4ap = 223,2;
üOo Stellung. 100,0 concentrirte reine Schwefelsäure, verdünnt mitk 0 destillirtem Wasser, werden in einem porcellanenen Kasseroit e / len( i heiss gemacht und nach und nach mit 90,0 oder soviel gerein ig-( ;i n Traunstein (Manganum hyperoxydatum depuratum) unter Umrühren mittyj e . m ßlasstabe versetzt, als in Lösung übergeht. Die heiss filtrirte Lösungauf ein Gewicht von 260,0 abgedampft und an einen lauwarmen Ort30° C.) gestellt. Die nach einem Tage abgesonderten Krystalle wer-lOo ^ esai nmelt und durch Drücken zwischen Fliesspapier abgetrocknet. — Oderte r '? c °ncentrirte Schwefelsäure und 95,0 feingepulverter gereinig-ift ' a unstein werden im Sandbade unter Umrühren trocken gemacht, dannt( ;r « ß destillirtem Wasser gelöst, filtrirt, mit einigen Tropfen verdünn-' c ' lw efelsäure versetzt, bis auf 260,0 eingedampft und an einen lauwar-zur Krystallisation bei Seite gestellt.
Eigenschaften. Das Manganosulfat in dieser Weise bereitet enthält 3—4n ür . <l '' e Krystallwasser. Es bildet blassröthliche bis farblose, an der Luftv itri t an ^ 8am verwitternde Krystalle von der Form des Eisen- oder Kupfer-8<>U ' We lche in 2 Th. kaltem Wasser, nicht in Weingeist löslich sind, vonc h bitterem styptischem Geschmacke.
^''Ufung. Diese ist dieselbe, wie die des Manganocarbonats (S. 418).
Kr v , f Aufbe wahriing. In gut verkorkten Glasgefässen, um das Verwittern dertalle zu verhindern.'
I^I.inganum sulfuricum siccum, entwässertes Mangansulfat. 100,0 kry-ISlr tes Mangansulfat wird zu einem Pulver zerrieben und erst einen
^ . v°» lviangansuuat wira zu einem ruivw /.onwucu uuu er;getr, .I 1 e ' n em lauwarmen Orte, dann 1—2 Tage im Dampfbade unterVßi 8 führen erhitzt, bis keine Feuchtigkeit mehr daraus abdunstet. Das"f. a( ( ' >u l v er entspricht der Formel Mn0,S0 3 + HO = 84,6 oder MnS0 4et l&u ^ 169 ;2. Ein Krystallmehl von derselben Zusammensetzung wird( lar ri , ) p 1 ' W(; nn man eine Manganosulfatlösung unter Kochen und Umrühren ein-"nd zuletzt im Wasserbade austrocknet.
Car bo) l ' VVent ' un 9' Oem Manganosulfat kommen auch die unter Manganum'cum erwähnten Wirkungen zu. Es gilt als ein kräftiges Tonico -Adstrin-