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2 (1878)
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Manganum carbonicum.

tzt-

bicarbonat in 1500,0 destillirtem Wasser unter Umrühren verse .| itlNach einem Tage sammelt man den Niederschlag in einem Filter, breitetauf einer Schicht Fliesspapier aus und trocknet ihn im directen Sonnen' 11oder an einem lauwarmen Orte.

Eigenschaften. Das Manganocarbonat ist ein luftbeständiges zarteslic hes oder röthlichweisses, geruch- und geschmackloses Pulver, fast un ° , 0 $in Wasser, leichtlöslich in verdünnter Schwefelsäure unter EntwickelungKohlensäure, damit eine klare blassröthliche Lösung gebend.

Prüfung. Das officinelle Manganocarbonat darf an damit geBU"-- rekaltes Wasser nichts Lösliches abgeben und muss in verdünnter Sal^"'\j eleicht und klar löslich sein. Diese saure salzsaure Lösung wird in mehrere I 1getheilt und geprüft: 1) mit Schwefelwasserstoffwasser. Es erfolgt K , eoder (wegen Gegenwart von Spuren Manganioxyd) eine höchst unbedeutweissliche Trübung. Eine farbige Trübung oder Fällung deutet auf - c ]i-Metalle. — 2) Die mit Schwefelwasserstoff gesättigte Lösung giebt nach 1 jlichem Zusatz von Natronacetatlösung keine weisse Trübling (Abwesenheit ^Zink). — 3) Die salzsaure Lösung färbt sich auf Zusatz von Galläpfel® ^nicht violett oder dunkelfarbig (Abwesenheit des Eisens). — 4) Sie f ^ferner mit reichlicher Menge Ammoniumchlorid und darauf mit Aetzam® 1 - 1 »JUeberschuss versetzt klar (Abwesenheit der Thonerde), ebenso auffolgenden Zusatz von Ammonoxalat (Abwesenheit von Kalkerde).

Aufbewahrung. In kleinen geschlossenen Glasflaschen. Es wird nur sej^.jgebraucht, jedoch ist es ein bequemes Material ex tempore Mangansalzeherzustellen, wie das Acetat, Lactat, Tannat.

Anwendung. Einige Aerzte nehmen die Anwesenheit des Mang 8 ' 1 ^ 9 lsBlute an und halten dieses, wenn auch in nur sehr unbedeutender Meng 0 ' . e jeinen ebenso berechtigten Blutbestandtheil wie das Eisen. Hannon unter sCsogar drei Chlorosen, eine aus Mangel an Eisen, die andere aus Man£ c |,eMangan, die dritte aus Mangel an Eisen und Mangan im Blute. D eU pltAerzte stehen dieser Ansicht entfernt gegenüber, zumalen der Mangan?des Blutes von vielen Chemikern verneint wird. In früherer Zeit wurde" tMangansalze gegen Hautausschläge, bei skorbutischer Disposition, neuralg^^oLeiden, Schwindsucht etc. äusserlich und innerlieh versucht. Keineswegs/ j-e»

der innerlichen Anwendung massiger Gaben Manganoverbindungen

Bede»

..age":

entgegen und auch grosse Gaben Manganocarbonat werden leicht vei'' 1 ^^!Letzteres Präparat giebt man zu 0,2—0,4 — 0,6 und mehr zwei- bis v 'täglich für sich oder in Verbindung mit Eisenpräparaten in Pulvern, P"

(1) Manganum tannicum.

Mangani carbonici 4,0Acidi tannici 7,0Aquae destillatae 5,0.

Calore balnei aquae misceantur et sie-centur. Efficiuntur 10,0Manganitanniei.

(2) Pilulae ferro-inanganatae.

Pilulae Ferri et Mangani carbonici(IIannon, Burin).

fy Ferri sulfurici crystallisati 10,0

Mangani sulfurici crystallisatiKali carbonici depurati 10,0'

3,5

In mortario ferreohorae quadrantemmassam humidamadmisceSacchari albi 2,5Radicis Althaeae

ex

conterantui

seponantur >transeant-

e ', t in1 'j'ui 11

pilulae c 0 co p-

ut fiat massa, ex qua r „

et quinquaginta (150) formentur.spergantur cortice Cassiae cinn nI1 tiö el1pulverato. Singnlae pilulae c