Magnesium. — Magnesium chloratum. 407
'2) Pulvis aiiropliorus cum Magnesia. Natri bicarbonici
r> , . . Magnesiae subcaibonicae ana 10,0
Pulvis Magnesiae tartancus. oi^i citri Guttas 3.
^ Acidi tartarici M. f. pulvis. D. acl vitrum.
kacchari albi ana 15,0
Magnesium.
f r j ^ a gnesium, Magninm (Mg=12 od. Mg=24), ein silberweisses Metall, auf\v,' ? m Bruche fadig, körnig oder krystallinisch, an feuchter Luft liegendssh c ]j ( m ;(- Magnesiumoxyd) beschlagend, nahe dem Schmelzpunkte des Zinks"weich werdend, darüber erhitzt sich entzündend und mit blendends iclT SeCD zu Magnesiumoxyd verbrennend. Spec. Gew. 1,743. Es lässt
leicht feilen, bohren, sägen. In den Handel kommt es in Band-,jj] . "t- und Pulverform, es ist jedoch niemals total rein und pflegt'lere oder grössere Spuren Aluminium, Eisen, Kiesel, Kohle zu enthalten.0( j e der chemischen Analyse ist es bequem verwendbar, zur ReductionMetallischen Ausscheidung der edlen Metalle, auch der unedlen Metalle,Itefl . ^ U1 ' c h Schwefelwasserstoff aus saurer Lösung gefällt werden. DieseOption ohne gleichzeitige Oxydausscheidung effectuirt sich besonders in? ri ^ösungen. Aus Arsen und Antimon enthaltenden sauren Lösungen ent-*öh r es Hydrüre dieser Elemente. Reines Wasser zersetzt es bei ge-riet er Temperatur nicht, bei 70° C. beginnt jedoch die Wasserstoffent-^ n g und bei 100° C. ist sie sehr lebhaft.
Th .' 6 Verwendung des Magnesium zur Beleuchtung bei Gasmikroskopen, inist i, °t°graphie, auf Leuchtthürmen, zu Signallichtern, zu Feuerwerksätzen etc.° e kannt.
Magnesium chloratum.
(iWi. a S n «sium chloratum, Magnesia muriatica, Magnesiumclilorid, Chlormagnesium
^47,5 oder MgCl 2 = 95: krystallisirt MgCl+6HO = 101,5 oder MgCl 21= 203).
•Sit ^ rs ^ e " un 9- 100,0 reine Salzsäure (von 1,124 spec. Gew.) werden(30q\ >? destillirtem Wasser verdünnt und nach und nach mit sovielste]^ ' a Knesi asub carboiiat versetzt, dass eine neutrale Flüssigkeit ent-i^eit Vvf , etwas des Magnesiacarbonats ungelöst bleibt. Die filtrirte Flüssig-ijei'aus' 1 ' m Dampfbade bis auf circa 68,0 Rückstand abgedampft oder bis eine> en pmmene Probe beim Erkalten zu einer trocknen Masse erstarrt. Sief ' e ben einem erwärmten porcellanenen Mörser zu einem groben Pulver zer-Un d alsbald in Flaschen mit Korkstopfen eingeführt.
'•in j^'OGnschaften. Dieses wasserhaltige (krystallisirte) Magnesiumchlorid istlö slich yS allinis ches, weisses, höchst hygroskopisches Pulver. 1,0 desselben ist111 weniger denn gleichviel (0,6) kaltem Wasser, in 0,3 heissem Wasser.