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2 (1878)
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393
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Magnesia chlorata. Magnesia citrica. 393

^ätnmensetzung befunden worden. Es bestand: nach K nopf : Baldrianwurzel 60b a] v; °meranzenblätter 20 Th., Salmiak 2 Th., Kajeputöl 3 Th. Nach S dndelin :f}j(j,[ lanwurz el 12 Th., weisse Magnesia 3Th., Salmiak, Kajeputöl je 1 Th. Nach6 Th ^nd F euerstein : Baldrianwurzel 60 Th., Salmiak 6 Th., weisse Magnesia6 tu'' Kajeputöl 3 Th. Nach R adius : Baldrianwurzel 18 Th., Pomeranzenblätteryeisse Magnesia, Kajeputöl je 1 Th. Nach H ager : Kreide 20 Th., weisse30 Tl? 8 " 1 ^ Th., Paeonienwurzel 30 Th., Pomeranzenblätter 30 Th., EichenmistelWöh kohlensaures Ammoniak 3 Th., Salmiak '/ 4 Th. Die Signatur lautete ge-8a n v i3mal täglich einen Theelöffel. Ursprünglicher Preis 3 Louisd'or,K dann aber allmählich auf 56 Mk. herab.

Magnesia chlorata.

(1,1 Magnesia chlorata, Magnesia hypochlorosa, Chlorraagnesia, Magnesiahyp»-W t W ' rd in ^ ol ^ ender Weise dargestellt: 10 Th. Chlorkalk werden "mitkaltem Wasser wiederholt durchschüttelt und colirt. Die Colaturift n ^ einer erkalteten Lösung von 10 Th. krystall. Magnesiasulfatöas 0Th. Wasser vermischt und nach einstündigem Beiseitestehen filtrirt.g . i 1 trat betrage 200 Th. und enthalte 1 Proc. wirksames Chlor. Die

e 'tung geschehe stets ex tempore.

'Ö8i ^' e Chlormagnesia ist in Stelle der Chlorkalklösung oder der Chlornatron-zum Verbände von Wunden, zu Mundspülwässern etc. wegen ihrer nichtßjJüchen Wirkung in Anwendung gekommen. In der Technik dient sie alsCl,j^mittelund es sind die Bleichflüssigkeiten von R amsay und G rouvelle°rrnagnesialösungen.

Magnesia citrica.

C '2jl ^ n a g Ile sia citrica, Magnesiacitrat, citronensaure Magnesia (wasserfrei 3MgO,Hit \f ' 1== 225 oder Mg 3 [C 0 H 5 O 7 ] 2 = 450) durch Sättigung der Citronensäurea Snesia dargestellt, existirt je nach seinem Wassergehalt in drei Zustän-^ag n . a _ m °rphes, metamorphes und krystallinisches (H ageb ). Das amorphe" ( ,j fts ' ac 't ra t ist in 2 Th., das metamorphe in circa 10 Th., das krystallinischeTh. Wasser von mittlerer Temperatur löslich. Das amorphet>e r ® Slac itrat hat das Bestreben, in den krystallinischen Zustand überzugehen.Inj , roc ess, welcher den Uebergang des amorphen Salzes in das metamorpheHr e : t es me tamorphen in das krystallinische bedingt, besteht in einer vor-Bindung von Krystallwasser. Während das amorphe Salz 2 3'itiitjj,, e Wasser hält, enthält das metamorphe circa 5 Molecüle, das krystal-

l; 'a.r e v r ' Molecüle Krystallwasser. Daher kommt es, dass frisch bereitete1 a S ne siacitratlösungen bei längerem Stehen, schneller in der Wärme,j^erden und starke Bodensätze bilden.

V 8 amorphe neutrale Salz ist allein das officinelle und nur diesem,^äelw sauren Citrate, gehört die eröffnende Wirkung an. Es entstehtbeim Sättigen einer Citronensäurelösung mit gebrannter Magnesia"griosiacarbonat. Da diese Lösungen des amorphen Magnesiacitrats