Lithium carbonicum.
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^rrnögen, so hält man es für ein wirksames Medicament bei Gicht, Harnsäure-^athesis und besonders bei Harnsäure-Concretionen in Harnblase und denJ e / en > sowohl innerlich genommen als auch in Lösung zu Injectioneu. Man(lin 6S ,nner ' iC ^ ' n Pulver, Limonade (mit Citronensäure), wässriger Lösung'°nhaltigem Kohlensäure-Wasser) zu 0,2—0,3—0,5 drei- bis viermal täglich,j giebt die Einzelndosis zu 0,1-—0,3, die Gesammtdosis auf den Tag zu^ an 0 Zu einer Injection in die Harnblase nimmt man 1,5 — 3,0 gelöst inI löOfachen Menge Wasser (als Lösungsmittel für Urate), auch zu Gurge-s J!ß ei1 (gegen diphtherische und croupöse Membranen) und Inhalationen,zu Fomentationen der Gichtbeulen.
n Aqua Lithii carbouici, Lithon-Wasser, Lithinewasser, kohlensaures Lithion-
mit Kohlensäure übersättigtes Wasser, welches im Liter 1,0 Grm."°ncarbonat enthält. 1 Liter in zwei Tagen zu verbrauchen.
,Syrupns Lithoni, Syrupus Lithii, 1,0 Lithoncarbonat, werden mito, 0l gem Wasser angerieben in 200,0 Syrupus Sacchari eingetragen und eineUl "le digerirt.
Als Medicament selten angewendete Lithiumverbindungen sind:
l'ithium bromatum, Lithinmbromid, Bromlithium (LiBr = 87). 100 Th.j^ch Erhitzen im Wasserbade ausgetrocknetes Lithonsulfat, 300 Th.
J s t a 11 i sirt es Baryumbromid und 300 Th. heisses destillirtes^? s ser werden eine Stunde digerirt, nach dem Erkalten mit 400 Th. Wein-gemischt, nach Verlauf einigerStunden auf ein Filter gebracht und dasu , er mit verdünntem Weingeist nachgewaschen. Das Filtrat wird nach demf ar , ® 8 tilli ren des Weingeistes durch Abdampfen zur Trockne gebracht. Einhygroskopisches Salz, welches in gut verstopfter Glasflasche aufzube-t* . rei » ist. Man hat es zu 0,5 —1,0 zwei- bis dreimal des Tages gegene Psie gegeben.
«Lithium chloratum, Lithiumchlorid, Chlorlithium (LiCl = 42,5). Lithon-®b e ° n at wird in warme verdünnte Salzsäure eingetragen, soviel in Lösungl S §eht. Dann wird bis zum Aufkochen erhitzt, filtrirt und die klare Salz-ig,. § bis zur Trockne abgedampft. Ebenfalls ein hygroskopisches Salz.Is 0,3—0,5—0,8 einige Male des Tages.
►at u '"•'"Lithion ff asser des Dr. E wich besteht aus circa 0 ,5 Lithium chlo-
i 1,0 Kalium jodatum; 0,5 Calcium chloratum; 0,75 Natrum carbonicum
Ai ) a i ' 1} ^' c h e Salze wasserleer); 1250,0 Aqua c. Acido carbonico. ( H ager,yt.)
V °i \ V Z? anm ' Litoii des Chemiker H orn , Mittel gegen Zahnschmerz, eine Lösung. Lithonphosphat in 4,0 Brantwein (1,40 Mk.)._ ( H ildwein , Analyt.)
K^®SoVi ' m Jahre 1876 auftauchendes Zahnmittel mit der Signatur „Liton gegen'«a» *?®erz jeder Art" war Gelseiniumtinctur (zu 4,0). Der Fabrikant war nicht. (H ager , Analyt.)
/ , lv .(.'' ( ' l J Wass er des Dr. E wich besteht in 10 Litern aus folgenden wasserleerenWA® Calciumchlorid; 10,0 Magnesiumchlorid ; 20,0 Natriumchlorid; 5 ,0 Lithi-1-1(1 ; 2,5 Natronsulfat; 40,0 Natroncarbonat; gesättigt mit 3 Vol. Kohlensäure.