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5,3 (1927) Dicotyledones : (IV. Teil), Sympetalae
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militaris, Cypripedium Calceolus, Thesium Bavarum, Aquilegia vulgaris, Linum viscosum, Euphorbia verrucosa,Pleurospermum Austriacum, Laserpitium latifolium usw. In den Bayerischen Kalkalpen tritt sie zuweilen (sonach Hegi auf der Fürstenalm bei Schliersee) in den Karfluren auf in Gesellschaft von Lonicera caerulea, Rosapendulina, Ribes alpinum, Daphne Mezereum, Salix grandifolia, Ranunculus aconitifolius, Actaea spicata,Astrantia major, Pimpinella magna, Symphytum tuberosum, Veronica urticifolia, Senecio Fuchsii, Polygonatumverticillatum, Aspidium filix mas usw.

Abkömmlinge von Kreuzungen mit der vorigen Art stellen sehr wahrscheinlich dar:

P. Vallärsae Kerner. Fig. 3150n bis q und 3155g. Laubblätter ausser mit langen Borsten« undDrüsenhaaren auch mit dichten, kurzen Samthaaren besetzt, weich, gefleckt oder ungefleckt, die Stiele derRosettenblatter deutlich kürzer als ihre Spreite. Blütenstand wie bei der subsp. mollis.

Nur in den Apenninen und im südlichsten Tirol: Val Vestino, Val di Ledro, Vallarsa von 650 bis1170 (angeblich bis 1500) m, Val Ronchi. Eine sehr kritische, ihrer Herkunft nach noch wenig geklärte Pflanze.

P. Stiriaca Kerner (= P. angustifölia Maly non L. et var. möllis Murm., =. P. saccharäta Koch etMaly p.p. non Miller, = P. mollissima X superofficinalis Simonkai). Fig. 3153f bis h und 3156f. Stengel mitkurzen Borstenhaaren und diesemit weit überragenden Drüsen,haaren dicht besetzt. Laubblättermassig drüsenhaarig, mit rund,liehen, weissen Flecken. Spreiteder Rosettenblätter mindestensdoppelt so lang als ihr Stiel.

Stengelblätter sitzend, nicht herab-laufend, die unteren kurz stiel«artig verschmälert. Krone 15 bis25 mm lang, nach der Entfaltungazurblau.

Nur in Steiermark (inden Gebieten mit über 800 mmNiederschlag ziemlich verbreitetbis in die Voralpen, von Kerner1849 vom Rennfeld bei Kapfen«berg [1000 bis 1300 m] beschrie,ben), im südlichen Niederöster.reich, Krain (um Laibach) undFriaul (bei Görz); die Angabenaus Ungarn beziehen sich nach G.

Gäyer (in Bot. Közlem. Bd. XIII,pag. 62) auf eine andere Sippe.

Auch die Beurteilungdieser meist als besondere Artbewerteten Pflanze, die KcrnerzuseinerMonographie derGattung

veranlasste, ist unsicher; wahrscheinlich ist sie, wie schon Simon kai (in Növenyt Közlemenyek Bd. III, pag. 110)angenommen hat, ein Bastard (P. officinalis subsp. maculosa x P. montana subsp. mollissima), der eine ziemlichgeschlossene Verbreitung in einem Gebiet erlangt hat, wo der eine mutmassliche Elter sehr selten ist. EinenUebergang zur subsp. mollis stellt deren var. submaculata vor.

Bastarde scheinen überall dort zu entstehen, wo 2 Arten oder Unterarten von Pulmonariazusammentreffen, aber vielfach auch über das Areal der Eltern hinauszugehen. Die bisher aus Mitteleuropabeschriebenen können in folgenderWeise gruppiert werden (Fig.3157): P. angustifo 1 ia X P. officinalis(= P. hybrida Kerner s. lat.). Hieher gehören: P. angustifölia subsp. azurea X P. officinalis subsp. maculosa(= P. hybrida Kerner s. Str., = P. officinalis var. stricta Boenningh.). Z. B. in Niederösterreich und Süd.tirol. Dazu wohl auch ein grosser Teil der als P. saccharäta Mill. (vgl. pag. 2210) zusammengefasstenPflanzen. P. angustifölia subsp. azurea X P. officinalis subsp. obscura (= P. nötha Kerner). Z. B. in Franken(Spitzelberg bei Bamberg), Mecklenburg, Schlesien, Posen, West, und Ostpreussen (mehrfach), Böhmen (Kos.manoser Tiergarten), in der Schweiz (Rheineck, im Garten entstanden) und in Schweden. Dazu vielleicht auchdie westeuropäische P. afffnis Jordan. P. angustifölia subsp. azurea X P. Vallarsae. Hiezu gehört viel,leicht P. Tridentina Evers (= P. officinalis f. tridentina Dalla Torre et Sarnthein) aus der Umgebung vonHegi, Flora. V, 3. 343

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Fig. 3156. Pulmonaria montana Lejeune subsp. m o 11 i s (Wolff) Garns, a und bHabitus zu Beginn und am Ende der Blütezeit, c Kelch, d Krone, e Klause mit Elaiosom. P. Stiriaca Kerner. / Habitus.