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bis in die Umgebung von Locarno und Bellinzona (fehlt ganz im Mittel» und Oberwallis, in den Freiburger,Berner, Unterwaldner, Glarner und Appenzeller Alpen, im Zürcher Oberland, sowie in ganz Graubünden).
Allgemeine Verbreitung: Im grössten Teil Europas, nördlich bis zu den Nieder»landen (in England und Schottland nur eingebürgert), Dänemark (verbreitet und häufig),Süd» und Mittelschweden (bis Gäfle, fehlt westlich vom Vänern und in Norwegen), Südfinn»land, Olonezkarelien, östlich bis Mittel» und Südrussland (bis zu den Vorbergen des Kaukasus),südlich bis zu den nördlichen Balkanländern, Nord» und Mittelitalien; westlich nur bis zuden Ardennen, dem französischen Jura, Saöne» und Rhonetal (in Belgien und dem grösstenTeil Frankreichs durch P. affinis Jordan ersetzt).
Die somit rein mitteleuropäische Art umfasst 2 meist geographisch geschiedene, aber durch zahl»reiche Zwischenformen verbundene Unterarten:
subsp. maculösa (Hayne) (= var. maculäta Ascherson, = var. typica Beck, = P. maculosa Hayne,= P. maculala Bladcw., = P. Conrädi Opiz [dies das Frühlingsstadium], = P. saccharäta Koch non Miller).Laubblätter meist deutlich weissfleckig, ziemlich rauh behaart. Stiel der Rosettenblätter meist länger als dieziemlich kurze Spreite. Krone violett, seltenweiss (f. alba Tausch). Nördlich vereinzelt bisHolland, Dänemark, Schonen und Estland.
In Deutschland nur im Ober»rheingebiet und im südlichen Bayern häufigerals die folgende Unterart (in Württemberg nurin der Nähe des Bodensees, für das Elsassfraglich), im übrigen Gebiet sehr zerstreut,nördlich bis Westfalen (Höxter), Harzgebiet,
Kiel, Mecklenburg (z. B. Rostode), Pommern,
Brandenburg, Schlesien und Posen (sehr selten,z.B. bei Lischkowo). — In Oesterreich sehrverbreitet und, mit Ausnahme der Sudetenländer,viel häufiger als subsp. obscura. — In derSchweiz nur am Untersee, im Thurtal, so»wie in den Kantonen St. Gallen, Schaffhausen,
Aargau, Neuenburg, Freiburg, im Rhone»tal (aufwärts bis Vernayaz) und im Tessin.
Zu dieser, durch Zwischenformen auch nochin Schweden und um Petersburg vertretenenUnterart werden auch gestellt Formen mit nichtgefleckten, aber an ihren langen Stielen kennt«liehen Rosettenblättern (f. longistipes Borb.),so z. B. in Südtirol, wo die typische obscurafehlt, sowie Formen mit gestutzten statt herz,förmigen Rosettenblättern (f. heteröpodaBorbas). Nördlich der Alpen sind die Blatt»flecken oft undeutlich (f. m a culöso obsetir aE. H. L. Krause).
subsp. obscüra (Dumort.) Murbeck(= var. immaculata Opiz, = P. obscura Dum.).
Laubblätter ungefleckt, selten längs den Nerven schwach panaschiert, meist schmäler und weicher behaart alsbei voriger. Stiel der Rosettenblätter meist nur so lang oder kürzer als die oft ziemlich lang zugespitzte Spreite.Rosetten« und Stengelblätter zuweilen schmäler, fast lanzettlich (f. s t e n o p h y 11 a Lange, = P. angustifölia Oedernon L.). Krone meist mehr rotviolett, selten weiss. Eine Form mit dauernd rosa gefärbter Krone (f. röseaStelzhamer) z. B. in Böhmen (Olleschau u. a. Orte).
In Deutschland und in der Schweiz mit Ausnahme der genannten Gebiete mit vorherrschendersubsp. maculosa (fehlt z. B. dem Wallis, Tessin und Schaffhausen) weitaus vorherrschend, doch auf grössereStrecken (z. B. im Zürcher Oberland und Toggenburg) gleich dieser fehlend. — In Oesterreich nur in denSudetenländern und im Böhmer Wald häufiger als die z. B. im Erzgebirge fehlende subsp. maculosa, südlichnur bis Nieder, und Oberösterreich, in Steiermark, Salzburg und Tirol wohl nur angenähert. Im ganzen
Fig. 3153. Krone, schematische Blattquerschnitte und Stengelstücke vonPulmonaria: a bis c , e P. officinalis L. subsp. maculosa (Hayne).d und / bis h P. Stiriaca (Kerner), i bis m P. montana Lej. subsp.mOllissima Kerner. n bis q P. montana Lej. subsp. mollis (Wolff).(Alle Figuren nach Kern er).