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5,3 (1927) Dicotyledones : (IV. Teil), Sympetalae
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= M. intermedia var. grandiflöra Ledeb., = M. Pyrenäica Pourret, = M. montäna Besser,incl. M. alpestris Schmidt et M. variabilis Angelis). Berg»Vergissmeinnicht, Wald»Vergissmeinnicht, Alpen »Vergissmeinnicht. Franz.: Myosotis des bois et des Alpes.

Fig. 3125 bis 3127.

Halbrosettenstaude mit kurzgliedrigem, + wagrechtem, meist ziemlich dünnem, mehr»köpfigem Wurzelstock. Sprosse frischgrün, + dicht von abstehenden, weichen Haaren wolligbis kurz»zottig. Stengel aufsteigend bis aufrecht, ± ästig und 1 bis 4 (V4 bis 5) dm lang,+ stielrund, abstehend und im Blütenstand mehr anliegend behaart, meist dicht beblättert,mehrere in blattlose Wickel auslaufende Aeste tragend. Laubblätter spatelig bis elliptisch

oder lanzettlich, die grundständigen in i 1 bis6 cm lange Stiele rasch zusammengezogen, dieobern i sitzend, 2 bis 8 (die grundständigen bis12) cm lang und ± J / 2 bis 2 ( 1 /3 bis 3V2) cmbreit, abgerundet oder kurz zugespitzt, ohnedeutliche Seitennerven, dünn, unterseits etwasglänzend, beiderseits locker behaart. Blüten ankaum kelchlangen, sich jedoch postfloral i starkstreckenden, abstehenden Stielen in reichblütigen,anfangs dichten, postfloral sich traubenförmigverlängernden Wickeln. Kelch glockig, zur Blüte»zeit l 1 /» bis 2 ] /ä, zur Fruchtzeit 3 bis 5 mmlang, zu 2 /s bis 3 /4 in lanzettliche, ziemlich spitze,gerade vorgestreckte Abschnitte geteilt, mit hakigvorwärts gekrümmten Haaren besetzt, mit denNüsschen abfallend. Krone mit meist kurzer,zuweilen gelblicher Röhre, gelben Schlundschuppenund flachem, meist 5 bis 8 (4 bis 10) mm breitem,meist blauem, doch öfters auch bleibend rosa oderweissem Saum mit 5 (bei Gartenformen öftersauch mehr) rundlichen Lappen. Antheren be=spitzt, meist in der Kronröhre eingeschlossen,seltener (subsp. variabilis) etwas vorragend. Griffelkürzer als der Kelch. Nüsschen abgeflacht»ei»mit fast flügelartigem Saum und sehr kleiner,

IV

Fig. 3124. Myosotis scorpioides L. subsp. palustris(L.) Hermann. Phot. Dr. Hrch. M a r z e 11, Günzenhausen(Bayern).

förmig, 1 1 /z bis 2 mm lang, zugespitzt,

anhängselloser Ansatzfläche, glänzend schwarzbraun, meist mit dem Kelch abfallendbis IX, je nach der Höhenlage, im Herbst zuweilen noch einmal.

In montanen bis alpinen Hochstaudenfluren, Wildlägern, Nadelwäldern, subalpinenund alpinen Mager» und Fettwiesen, Gras» und Polsterheiden, auf den verschiedensten Bödenweit verbreitet und in vielen Gegenden häufig, im Flachland nur in schattigen Laub» undNadelwäldern; auf weite Strecken fehlend. Steigt in den Gebirgen bis zur oder etwas überdie Schneegrenze, in den Bayerischen Alpen bis 1860 m, in Tirol (Kirchdach) bis 2620 m,in Steiermark bis 2700 m, in Graubünden (Piz Ot) bis 2970 m, im Tessin bis 2830 m, imWallis (Lychenbretter am Monte Rosa) bis 3015 m, in den Südwestalpen (am Col Leynir)bis 3090 m, im Kaukasus bis über 4000 m.

Allgemeine Verbreitung: In den meisten Gebirgsländern der nördlichen gemässigtenund subarktischen Zone, in Europa nördlich bis Schottland (nicht auf Irland und Island),