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3*. Stengel kriechend. Laubblätter matt. Nüssdien ungezähnt 4.
4. Laubblätter frischgrün, deutlich fiedernervig. Krone unter 1 crn breit . . .O.verna nr. 2301.
4*. Laubblätter graugrün, weiss punktiert, ohne deutliche Fiedernerven. Krone 1 '/2 bis 2'/s cm breit O. Luciiiae pag. 2145.
2300. Omphalodes scorpioides (Haenke) Sdirank (= Cynoglössum scorpioides Haenke,= Picötia scorpioides Römer et Schultes). VergissmeinnichtähnlicheNabelnuss, WildesGedenkemein. Fig. 3102c, d, 3103d und 3104.
Ein» bis 2=jähriges Kraut mit schlaffen, frisdigrünen, von auf Knötchen sitzenden, an=gedrückten Haaren rauhen Sprossen. Stengel niederliegend oder aufsteigend, ± 1 bis 3 dmlang, meist sehr ästig, scharf kantig. Laubblätter 2=zeilig, wechselständig, die unteren gegen*
ständig, spatelig, ± 2 bis 5 cm lang und1 I» bis 1 1 /2 cm breit, abgerundet oder kurzzugespitzt, allmählich stielartig verschmälert,ohne oder mit nur wenigen deutlichenSeitennerven. Blüten einzeln in den oberenBlattachseln an i 1 /a bis 1 cm langen,postfloral verlängerten und herabgebogenenStielen. Kelch glockig, angedrückt behaart,etwa bis zur Mitte in elliptische Abschnittegeteilt, postfloral bis 7 mm lang. Kronei 4 mm breit, blassblaü, mit gelbenSchlundschuppen. Nüsschen 2 1 ,2 bis 3 mmbreit, kurz behaart, mit sehr kleiner An=satzfläche und breitem, häutigem, einwärtsgekrümmtem, ungezähntem Rand, braun.— IV bis VI.
In feuchten Gehölzen, besondersin Auen= und Bergwäldern, an schattigenFelsen usw., auch apophytisch auf Feldern,vom Tiefland bis in die Mittelgebirge.
Fig. 3.04. Verbreitung von Eritrichium nanum Schrad., Ompha- Anscheinend besonders auf kalkarmemlodes scorpioides (Haenke) Schrank und Omphalodes verna Boden. In Mitteleuropa nirgends häufig
Moench in Mitteleuropa. Original von H. G a m s. t
und vielleicht an den meisten Orten nichtursprünglich, sondern aus Polen und Ungarn eingeschleppt. Fehlt den Alpen.
In Deutschland fast nur im Osten: im südwestlichen Ostpreussen (nur Osterode), im südöstlichenWestpreussen (Böslershöhe und Ossatal im Kreis Graudenz, bei Gronowo im Kreis Briesen, an der Wolfsmühlebei Thorn), in Schlesien (in Nieder« und Mittelschlesien zerstreut, in Oberschlesien bei Ottmadiau), Brandenburg(Lubstdamm bei der Baudacher Mühle zwischen Gassen und Beikau, bei Sommerfeld), Magdeburg (mehrfach beiBarby und Schöneberg, vorübergehend auch in der Altmark [Billberge 1894]), Sachsen (um Dresden [Plauen,Potschappel, Tharandt, Seifersdorf bei Radeberg], bei Pirna [Kohlberg (früher), Dohna, zwischen Häselich undMaxen], in der Lausitz [Löbauer Berg, Rotstein bei Sohland, Paulsdorfer Spitzberg]), am Harz (zwischen Othfriesenund Salzgitter, bei Herzberg, Bodetal und Meiseberg im Selketal, Sandersleben) und in Unterfranken (im Muschel,kalkgebiet bei Untereuerheim und Garstadt, im Keupergebiet zwischen Schweinfurt und Sdiwebheim, Ludwigsbadbei Wipfeld, Kreuzholz bei Horhausen, Ebnaus bei Röthlein). — In Oesterreich in Böhmen (Erzgebirge, Polzen.gebiet, Berauner Gebiet, Jungbunzlau, Weltrus, Jicin, Elbeniederung, Prag), Mähren (Iglau, Namiest, Thaya. undSchwarza.Auen, Nikolsburg, Brünn, Eibenschitz, Eichhorn, Ungarisch.Hradisch), Oberösterreich (Fuchsenwäldchenan der Donau zwischen Pudienau und Ottensheim), Niederösterreich (Thaya.Auen, Pommersdorferberg undHäuselberg bei Raabs, Kremstal ober Senftenberg, Gallyzinberg bei Wien, Hundsheimerberg, Lichtenwerther Aubei Wiener Neustadt) und Steiermark (bei Judenburg, Gösting, um Graz, Murauen um Kaisdorf und Radkersdorf,
Eritrichium nanum +"+ Omphalodes scorpioides ® %Omphtzlodes vema'{ p v ° e "f?ßjeri.