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5,3 (1927) Dicotyledones : (IV. Teil), Sympetalae
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1702
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1702

Vorzugsweise im montanen und subalpinen Kiefern» und Bergföhrenwald und indessen Unterwuchs, auf Geröll» und Felsboden oft auf weite Strecken vorherrschend,namentlich an sonnigen, warmen Hängen, stellenweise in Flussauen und auf Heidewiesen,lieber der Krummholzgrenze nur noch vereinzelt, aber mehrfach (in Graubünden) bis 2600 mansteigend; anderseits bis zu den nordalpinen und insubrischen Seen herab. Am ParpanerRothorn (Graubünden) bis 2650 m (Br.»Bl.), im Berner Oberland im Lauterbrunnental bis2330 m (Lüdi, briefl.); im Wallis nach Christ (briefl.) hauptsächlich in Föhrenwäldern anden Taleingängen der südlichen Täler, steigt bis 2300 m im Binntal. In Südbayern bis 2300 mansteigend, in Tirol von den Ufern des Gardasees bis 2400 m in der Sellagruppe und gegen

2400 m am Serles in Nordtirol,in Kärnten und Steiermark bis2000 m, in den Bergamaskeraipenbis 2300 m (Cima di Taeggio aufGneis, Br.»Bl.). Es sind dies dieletzten Vorposten aus dem Krumm»holzgürtel, wo der eigentlicheSchwerpunkt der Verbreitung derArt liegt. In horizontaler Rieh»tung geht sie wenig über die Alpenund deren Ausläufer hinaus; siekann deshalb alsalpigen" be=zeichnet werden. Im Südwestenerreicht sie den Saleve bei Genf,nicht aber den benachbarten MontVuache. Im Norden folgt sie denAlpenflüssen bis weit ins Vorlandhinaus, so längs der Isar bis Moos»bürg, längs der Ybbs und der Erlafbis zur Donau; auch geht sie aufdie trockenen Heideflächen über.Ausserdem im Jura, im Donauge»biet (zwischen Weltenburg und Re»gensburg), im Fichtelgebirge zerstreut, im Keupergebiet im östlichen Gebiet von AmbergEschenbachNeustadt a. KulmWeiden bis Neustadt a. Waldnaab; fehlt dem Muschelkalk»und Buntsandstein=Gebieten Bayerns. Paul zählt sie in Nordbayern zu den Charakterpflanzender Wälder der oberpfälzischen Keuperlandschaften; im Vilstal wächst sie überall in Kiefern»Wäldern. Ihre absolute Nordgrenze wird im Vogtland erreicht, wo sie nach Drude bei 400bis 600 m in Kiefern», Misch» und selbst in Buchenwäldern (?) stellenweise dichten Unterwuchsbildet; sie wird hier zwischen Brambach und Land wüst und zwischen Brambach und Schön»berg bei Aadorf, sowie am Eisenbahndamm bei Hundsgrün angegeben. Im angrenzenden Böhmenim Kaiserwald zwischen Karlsbad und Marienbad, bei Eger, Marienbad usw., fehlt aber Mährenund Schlesien. Ebenso fehlt sie dem ganzen Schweizer Jura, den Vogesen, dem Schwarzwaldund der Alb; ihre äussersten Vorposten gegen das Vorland liegen in der Schweiz im ZürcherOberland, am Albis und im Hügelland bei St. Gallen; in Niederösterreich nördlich der Donauzwischen Grein und Ybbs, auf dem Hutwischberge bei Kirchschlag.

Allgemeine Verbreitung: Oestlicher und mittlerer Teil der Alpenkette, westlichbis Savoien; dann wieder in den Seealpen zwischen 950 und 2200 m; Illyrien, Serbien,

Fig. 2697. Erica carneaL. a Pflanze mit Blütenknospen, b, c,d Blütenknospen.e Blüte, / Längsschnitt durch dieselbe, g Längsschnitt durch die Blütenknospe.h Basis der Staubblätter, den Fruchtknoten einschliessend. i Staubblätter, k Pollen-tetrade. I Blütendiagramm.