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haarig, mit dt deutlichen Zähnen. Blütenstand wollig. Blüten weiss oder rosa, mit grünem, gestricheltem Kelch.Kronblätter 2»spaltig. Narbe kahl, deutlich 2»spaltig oder gabelig. Kapsel mit rostfarben werdenden Hakenhaaren.
1. Blütenstiele ohne Tragblatter. Laubblätter gezähnt, matt, wenigstens auf den Nerven flaumig.Stengel meist zerstreut weichhaarig. Wurzelstock derb, fast holzig, mit anliegender Oberhaut und bald ver«
wesenden Niederblättern. Diskus '/» bis '/» mm hoch C. L u t e t i a n a nr. 1994.
1*. Blütenstiele mit hinfälligen, kleinen, borstenförmigen Tragblättern. Laubblätter buchtig.gezähnt,fettglänzend, kahl oder (mit Ausnahme der Randes) verkahlend. Stengel kahl, nur gegen den Blütenstand etwasdrüsenflaumig. Wurzelstock fleischig, mit ± blasig aufgetriebener Oberhaut und bleibenden Niederblättern . 2.
2. Narbe kopfig. Frucht schief birnenförmig,keulig, 1 "fächerig, 1 »sämig, etwa 2 mm hoch und1,2 mm breit. Laubblätter spitz oder stumpf . . .
C. alpina nr. 1993.
2*. Narbe ausgerandet»zweilappig. Frucht ver»kehrt-eiförmig.kugelig, 2.fächerig, 2-samig, etwa 1,5bis 2 mm hoch und 1 mm breit. Laubblätter zu»gespitzt C. intermedia nr. 1995.
1993. Circaea alpina L. 1 ) (= C. cordiföliaStokes, = C. minima Lam.). Gebirgs»Hexenkraut. Franz.: Circee des Alpes.Fig. 2255 und 2256.
') Bei Haller heisst die Pflanze Circaea mäxima föliis breviöribus dentdtis.
Ausdauerndes, 4 bis 20 cm hohes Krautmit fleischigem, kurzgliederigem, an denGliedern mit haarfeinen Fasern besetztem
Wurzelstock und einfachen, dünnen, knollig
verdickten, wagrecht verlaufenden, reichlich
bewurzelten Ausläufern. Niederblätter lang
erhaltend bleibend. Stengel aufrecht oder
aufsteigend, zart, einfach oder im oberen
Teile abstehend verästelt, unterwärts völlig
kahl, oberwärts fein flaumig, durch die
herablaufenden Laubblätter kantig bis etwas
geflügelt. Laubblätter weit abstehend, auf
1 bis 2,5 cm langen, kahlen, etwas geflü=
gelten, oberseits flachen Stielen, herz=eiförmig
bis kreisrundlich, nach oben und unten zu an
Grösse abnehmend, bis über 3 cm lang, zu*
gespitzt, am Grunde deutlich herzförmig, am
Rande ausgeschweift klein, aber scharf ge=
zähnt, dünnhäutig und durchsichtig, kahl,
rig. 2255. Circaea alpina L. a Habitus, b bis d Bliiten in ver- fettglänzend, oberseits Sattgrün, etwas glän=schiedenem Entwicklungsalter, e Längsschnitt durch eine Blüte. /Kelch- . u „ t . « .. , i «.. <
blatt. g Kronblatt, h Frucht. / Pollenkörner, k Grundachse mit Herbst- Z6I1Q, UlltcrSCltS bläUllCn^run, StdlK glänzend.
ausläufern. I Desgl., die Ausläufer austreibend, m Stark beschuppte T)| - tpn einfacher oder ästiöer endständiöerGrundachse (b bis d, i und k nach Kerner). DlUieil III eillldUiei uuu dsugei , eilUMdUUl^I,
selten auch seitenständiger Traube, auf kurzen,wagrecht abstehenden, später sich zurückkrümmenden, kahlen Stielen. Tragblätter lineal, kaum1 mm lang, hinfällig. Halsteil des Achsenbechers halb so lang wie der Fruchtknoten(Fig. 2235b bis d). Kelchblätter rötlichweiss, weisshäutig berandet. Kronblätter 1,5 bis 2 mmlang, halb so lang wie die Kelch» und Staubblätter, deutlich genagelt, mit spitzlichen Lappen,