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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
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Tafel 187.

Fig. 1. Hippophae rhamnoides (pag. 732). Männ-licher Spross.

1 a. Spross mit Früchten.

1 b. Spross mit Winterknospen.

lc. Spross mit austreibenden Laubblättern.

ld. Schildhaar.

1 e. Männliche Blüte.

1 f. Weibliche Blüte.

1 g. Fruchtknoten.

1 h. Längsschnitt durch die Scheinbeere.

2. Thymelaea Passerina (pag. 726). Habitus.

2a. Blütenstand.

2 b. Blüte im Längsschnitt.

2 c. Junges Nüsschen.

Fig. 2d. Querschnitt durch ein junges Nüsschen. 2 e. Samen.

3. Daphne Mezereum (pag. 708). BlühenderSpross.

3 a. Spross mit Früchten.

3b. Blüte im Längsschnitt. 3 c. Staubblatt.

3d. Samen.

3e. Samen im Längsschnitt.

4. Daphne Cneorum (pag. 716). BlühenderSpross.

4 a. Blüte im Längsschnitt. 4b. Fruchtknoten.

» 4c. Samen.

E. umbelläta Thunb. (= E. crispa Dipp.). Sommergrüner Straudi oder kleiner Baum mit silberigen Zweigen.Laubblätter länglidi»elliptisdi, oberseits nur anfangs silberschülferig, später gelblichgrün und verkahlend. Achsen»becher ± trichterförmig, über dem Fruchtknoten kurz eingeschnürt. Frucht abstehend, rundlich, rot. V, VI.Heimat: Japan, Ostasien, Himalaya, westlich bis Afghanistan. Seit langem in Kultur. E. multiflöraThunb. (= E. löngipes Gray). Sommergrüner, dorniger oder dornenloser Straudi oder kleiner Baum. Laub«blätter eiförmig»elliptisch, am Rande bisweilen kraus, in der Jugend oberseits sternhaarig, später meist verkahlend,unterseits silberig, mit reichlich eingestreuten, braunen Schülferhaaren, langgestielt. Achsenbecher i zylindrischoder becherförmig, über dem Fruchtknoten auffällig eingeschnürt, etwas länger als der Kelch. VI bis VIII.Im Gebiete meist nur in der von der japanischen und chinesischen Wildform (var. t y p i c a C. K. Schneider, = E.löngipes Gray var. multiflöra Maxim.) abstammenden Kulturform var. edülis mit langgestielten, süssen Früchten(z. B. in den Anlagen von Wiesbaden) angepflanzt. Die Früchte sind roh gemessbar oder können als Zusatzzu Gelee verwendet werden. E. püngens Thunb. (= E. ferruginea Dippel). Immergrüner, sehr sparriger,bisweilen baumartiger Strauch mit reichlich verdornenden Kurztrieben. Laubblätter derblederig, am Rande oftkraus, oberseits i glatt und meist ganz oder fast verkahlend, unterseits hellschülferig, mit aufgesetzten, dunklerenSchülfern. Achsenbecher etwas breitröhrig über dem Fruchtknoten abgesetzt. X. Heimat: Japan und Zentral»china. Zerfällt in : var. t y p i c a C. K. Schneider (= subsp. eupüngens Serv.). Pflanze meist dornig. Laubblätterstumpflich, unterseits mit wenigen, breiten Schülfern, am Rande i kraus. In Kultur? var. refl^xa Rehd.(= E. reflexa Morr. et Dcne.). Pflanze kaum dornig. Laubblätter zugespitzt, unterseits reich braunschülferig,am Rande nicht kraus. In einigen bunten Formen in Kultur. var. Simöni Rehd. Laubblätter unterseitsfast reinsilbern. Ebenfalls in einigen bunten Formen in Kultur. E. pungens wird in Südtirol und im südlichenTessin seiner grossen Raschwüchsigkeit und seines angenehmen, weithin bemerkbaren Blütenduftes wegen vielgepflanzt und sät sich nach Alban Voigt selbständig aus. Die Früchte können zu Marmeladen verarbeitetwerden. Misteln sind nach v. Tubeuf bisher noch auf keiner Elaeagnaceen»Art beobachtet worden.

CCCCLXXXI1I. Hippophae 1 ) L.Sanddorn. Franz.: Argoussier; engl.: Sea

buckthorn; ital.: Olivello spinoso.

Die Gattung umfasst etwa 3 Arten, von denen unsere H. rhamnoides L. das weiteste, durch fast ganzEurasien reichende Verbreitungsgebiet (Fig. 2150) besitzt. Ihr schliesst sich als eine das tibetanische Wellenlandbewohnende Hochgebirgsform H. Thibetäna Schlecht. (= H. rhamnoides L. subsp. Thibetana Serv.) an, einniedriger, krüppeliger, stark dorniger Zwergstrauch mit kleinen, beiderseits dicht silberweissen Laubblättern,

*) Die Ableitung des Namens ist sehr unsicher. Dioskurides verstand unter \Lnno<pa£g\ undinnocpaoi wohl die stachelige Euphörbia spinösa L. Da der Sanddorn, bezw. seine Beeren zum Ver»tilgen von Ungeziefer bei Tieren verwendet wurde, wäre eine Ableitung von Xnnog [hippos] = Pferd und <par t g[pha6s] scheinend, leuchtend, also den Pferden ein glänzendes Fell gebend, möglich. Coste (Flore de France,III)leitet es von Irinas = Pferd und q>d<o [phdo] = ich töte ab, ebenfalls in Anlehnung an die Verwendung derBeeren im Altertum. Vorlinne'ische Bezeichnungen sind Rhamnus quorundum bei Camerarius (1588),Rhamnus secundus bei Clusius und Rhamneoides bei Tournefort.