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2 (1833)
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350
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Nachträge zu Band II.

einen Wall um sie bildet. Die Haut zwischen den Schildclien nur mit entfernt stehenden, zahlrei-chen, einfachen, sehr kleinen, körnchenähnlichen Schüppchen besetzt. Die hinter den Brustflossenbefindlichen Hautschüppchen in ein sehr scharfes Spitzchen auslaufend. Länge des abgebildeten In-dividuums, das zu den kleinsten, wie sie hier vorkommen, gehört, 4 Fufs 8 Zoll.

ACIPENSER SCHYPA. Der Schypstör.

Der S. 20. noch zweifelhaft als A. Schypa beschriebene und Taf. 1. Fig. 3. abgebildetejunge Stör ist in der That ein junger -Ac.- Schypa, wie Brandt sich an Exemplaren verschiedenenAlters überzeugte. Gegenwärtig möge nun als Supplement die Beschreibung und Abbildung eines er-wachsenen Thieres folgen (*).

Rüssel fast länglich, schwach kegelförmig, am Ende abgerundet, weniger spitz als beim Hau-sen, nicht durchscheinend, auf der Oberseite mit schwachen, kleinen, nicht dicht stehenden Knochcn-schildchen bedeckt, welche das Durchscheinen und stärkere Eintrocknen hindern, auf der Unterseitemit schwacher, etwas bedeckter Knochenleiste. Die auf dem hintern Rande des Ausschnittes desRüssels vor der Oberlippe liegende, halbkreisförmige Falte ansehnlich, bei vorgestrecktem Maule vonder Oberlippe nur wenig überragt. Maulspalte mäfsig, der Quere nach \ so lang als die Entfernungder Rüsselspitze vom vordem Augenwinkel. Oberlippe bogenförmig, nur mäfsig, kleiner als beim Dau-sen, in der Mitte leicht, ausgerandet, besonders nach oben hin. Barteln dicht über der Basis plattmit Haut gesäumt, in der Milte am breitesten, etwa auf dem hintern Drittel des Rüssels in einerReihe stehend, bei nicht .vorgestrecktem Maul nur bis zur Oberlippe reichend; jede einzelne etwa iso lang als die Länge des Rüspels von der hintern Ausrandung demselben bis zu seiner Spitze. Kopfdreieckig, spitzig, auf der Oberseite, besonders vor, hinter und über den Augen, weniger gewölbt alsbeim Hausen. Die Schildclien der Oberseite des Kopfes mit sehr'zahlreichen, strahlenförmig diver-girenden, stark vortretenden, leistchenähnlichen, meist gezähnelten Erhabenheiten. Rückenschildchen 13,gröfser als beim Hausen; alle auf den breiten Seiten mit strahlenförmig divergirenden, zahlreichen,schwach gekörnten, meist fein gezähnelten, leistchenähnliehen Erhabenheiten, am obern Rande starkgekielt, der Kiel nach hinten in eine Spitze endend. . Das vordere Schildchen das gröfste. Seiten-sehildchen 49 51, rhomboidal, deutlich gekielt. Bauchscliildchen 11, deutlich gekielt, nicht schwin-dend. Haut mit zahlreichen, ziemlich genäherten, wenigstens dichter als beim Hausen stehenden, klei-nen. ein- oder mehrzähnigen Schüppchen besetzt, von denen die auf dem Bauche neben den Schil-dern nach aufsen befindlichen, besonders aber die hinter den Brustflossen stehenden, gröfser sind.Länge des beschriebenen Individuums, welches zu den gröfser» gehört, 4|', von der Schnauzenspitzezum vordem Augenwinkel 5^".

Der Schvp, welcher bei weitem nicht die Gröfse des Hausen zu erreichen scheint, findet sichnicht selten im schwarzen und Kaspischcn Meere, und steigt in die darin sich ergiefsenden Flüsseaufwärts.

(*) Dal» der Schyp eine mit Unrecht "von Pallas mit dem Hausen zusammengeworfene Art sei, wie es schon Giil-denstädt a. ,a. O. dartbat,. wurde auch durch Untersuchungen Me nctries's am Kaspischen Meere (s. Catalogue rai-sonne des objets zool. St. Petersb. 1832. 4. p. 79.) bestätigt. Nach ihm würden sich bei den jungen Schyp-Slören undden Jungen Ton A. Giildenstädiii ein oder einige Selüldchen auf dem Kücken oder den Seilen mehr finden als bei denerwachsenen, eine Erscheinung, die man wenigstens beim A Huso y A Sturio und A. stellatus nicht wahrnimmt* Hücken-schildchen. hat übrigens der Schyp,. bei verschiedenen. Individuen, 12-13, SeitensthiLdcheii 43 65 Bauchscliildchen 12 15»