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2 (1833)
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55
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Die Quappe.

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Fett abträufelt. Das Qünppenlebcrfell bat eine filige Consistenz, eine gelbliche Farbe und einenschwachen, fischlhranarligen Geruch und Geschmack (') und wurde schon von ällcrn Aerzten (-) ge-gen Ilornhaulflecke gerühml. De llaen lief« es ins Auge tröpfeln; doch scheint es allerdings zwcck-mäfsiger es mittelst eines Pinsels auts Auge zu bringen. Reizbare Augen sollen (vielleicht wenn eszu rancid ist) die Anwendung desselben nicht gut vertragen. Beer wendet es als ßestandtheil einerAugcnsa]bc an, die, aufser einer Drachme davon, \ Uz. ungesalzene Butter, 15 Gran rothen Präcipi-iat 3 ) und 6 Gran weifsen Vitriol enthält.

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Erklärung der Kupfertafeln.

Taf. VH

Fig. 1- Der Hering nach einem Exemplar des Museums in nat. Gröfse.

Fig. 2. Die Quappe nach einem lebenden, kleinem Exemplar.

Taf. VIII.

Fig. 1. Die Eingeweide eines männlichen Herings S. 41. (nat. Gr.) A. Der Schädel desselben. B. EinRückenwirbel des Herings mit den wahren Rippen c. und den accessorischcn Rippen oder Fleischrippen(d e f), dem Dornfortsalz (b), flossciilosen Flossenträger (b) und einem Brustbeinknöchelchen (g)von der Seite. C. Derselbe von vorn gesehen.

Fig. 2. Der Schädel des Dorsches. D. Ein vorderer (sogenannter Halswirbel) desselben von der Seite und E.

von vorn gesehen. F. Ein Rückenwirbel des Dorsches von der Seite, woran a. die wahre Ilippe undb. die acccssorische.

Fig. 3. Die Eingeweide der weiblichen Quappe (nat. Gr.). a. Das Ilerz. b. Die Speiseröhre, c. Der Magen,d. Das Duodenum, ec. Der übrige Darmkanal mit dem Mastdarm e*. u. dem After (f). ggg. Die Le-ber. h. Die Gallenblase, iiiii. Das Pancreas. k. Die Milz. 1. Die Schwimmblase, in. Die Niere.m 1 . Die Harnblase, n. Der Eierstock.

Taf. IX.

Fig. 1. Der Köhler, nach einem Exemplar des hiesigen zoologischen Museums (verkl.). A. Ein Durchschuitt

und B. eine Schuppe desselben.

Fig. 2. Der Dorsch nach frischen aus Danzig durch die Güte unseres dortigen Freundes Dr. Klinsmann erhaltenen,erwachsenen Exemplaren (verkl.). C. Ein Durchschnitt und D. Eine vergröfserte Schuppe desselben.Fig. 3. Der Kabliau nach einem jungen Exemplar des hiesigen zoologischen Museums. E. Ein Körperdurch-schnitt und F. eine vergröfserte Schuppe desselben.

(') Büchner Repert. Bd. XXIX. S. 201. ( 5 ) Aldrov. de pisc. p 579.; de Haen rat med. T. IX. p. QUT. X. p. 2S3; Strals. Magaz. B. 1. S. 460. ( 5 ) Richter ausführt Heilmittell. Bd. / S. 22G.

'Zur Abtlieilung der Quappenähnlichen Schellfische gehört auch der Leng (G. Molua) , dessen Leber häufig zur Fisch-leberthranbereitung angewendet werden soll. Allein wir sind jetzt nicht im Stande eine gute Abbildung zu liefern. DieBloch'»che aber konnte nicht aufgenommen werden, da sie die Sachkenner für ungenau halten.