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Gärtner-Kalender.
anlege, daß kein Wasser darauf stehen bleibe, undder Saame mit leichler Crbe bedecket werde.
pflanzen, so nunmehr im Blumengartenblühen.
Verschiedene Croeuesorten, gefüllte Schneetrö-pflein, grosse Echucetröpfiein, mancherley Narcis-sorten, pcrjiftbe Irie, kleines gefülltes Schelikraut,Nareislilien, Frühl.ngsfaubrod, suche Tulpen.,Kai-serkrone verichieoene Hyacintheuforte», beständigeAronieroj>lein mit Fenchelb'äicern , einige Anemo-ne!^ Violen, edel Leberkraut, Gmnveil, Alvs;en,beständiger Erbraucli, Schlüsselblum', Gartenschlüs-selolume, Masiiebe», Hunbezahu, wohlriechenderT'aube»hyaci»th, Holwurz, H.'rmodaireln, ,^rüh-lingsniattensass-an, Aurickel», d eysarvige Veilge»,Wunbkrait, wilde Anemone, und einige andere.
Dauerhafte Baume und Stauden, so nun:mehr blühen.
Mandelbäume, Ä -rschpflaume, Keller hals, spani-sche Waldrebe,Corneel?irsche, Benzoebaum, See-kreuzooru mit Weideublattern, Heckeiikirsche, Llhornmit scharlachfarber Blume, norwegischer Ahorn,Lvrbeerkiejche, Lerchenbauin,Maunaesche und einigeandere.
Arzeneyb'rauter so man zum Gebrauchsammeln kan.
Bachbungen, Hollunderknospen, Nesselknöpfe,Huflattichblumen , edel Leberkraut, Schlüsselblu-men, Violen, Nägelkraut mit Rautenb!är:ern,Blu-mentresse, und zu Ende des Monats Pappelbaum«knospen.
N?as in der pflanzschule vorzunehmen.
In diesem Monat sollt ihr den Saamen immer-grüner Baume saen, als Fichten, Tannen, immer-grüne Eichen, Cederu vom Libanon, Cypressen,Wachholder, Lorbeeren, nebst einigen andern Sor-ten ; so auch verschiedener ausländischer Bäume,als virgliusche Acacie», Persimon, Storaxbaum,vlrtjinlsche WallnuS, Hickerynus, orlenraiischenund occidenralijchcn frembden Ahorn, Sassafras-baum , vlvginijcbe Corneeikirschc^Lerchenbau»!,Ju-dasbaum. americanische Cypresse, aiie Mispelsor-ten, Azarolbaum, Chinquapm Tulpenbaum, un-ächte Acacia, Pistacienbaun, nebst andern Sorten.Die Art und Weise solche ju säen ist im Werckselbsten umständlich beschrieben.
Nun könnet ihr die meisten Sorten immergrüneund ausländischer Bäume versetzen, wenn die Wit-terung gut ist;^ sonst wäre es besser, solches bis zuAnfang des nächsten Monates zu verschieben; dochist allezeit dabey zu beobachten, daß solches bey einemSudwind vorgenommen wer^-e, und wenn man inkurzer Zeit einen Regen zu hoffen hat: denn fieletrockenes Wetter ein , und es wehete ein Ostwind,wäre es nicht sicher sie zu versetzen. Dielemnach kanolches bis zu Ende des Monates verschoben werden,aus Furcht es mögten sich, naei) dem Versetzen, diescharfeii Ostwinse und kalten Nächte wieder einstel-len , welches den Pflanzen gefährlich wäre.
Auch ist cs jezt die Zeit Reiser verschiedener Sor-ten rembder Baume und Staunen zu setzen, welcheam besten anschlagen, wenn sie kurz vorher, da/iezu treiben anfangen, eingepflanzet werden; wäreaber trockenes Wetter, so müssen sie öffters begos-sen, und der Boden obenher mit Streu bedecket wer-
den , damit Sonne und Lust nicht tief eindringenkönnen , a!S wovon solche Pflanzen , so nicht wohlbewurzelt sind, verderben.
. Pfropfet in diesem Monat alle Sorten von Frucht-bäumen; und zu Ende des Monates könnet ihr ^tech/palmen pfropfen, und einige ausländische Bäumeund Stauben abfangen ; dabey habt ihr Acht zu ge-ben, daß ihr solche wohl bestreiket: denn wenn dieLuft oder die Nasse in den Spalt der Zweige kommet,vereinigen sie sich nicht wohl.
Fahret fort, zwischen euern jungen Bäumen zugraben, wo es im vorigen Monat nicht geschehen,damit der Boden aufgelockert und rein gemaehet wer-de, ehe die Baume zu treiben anfangen, dadurchwird die Baumschule nicht nur alleine gereiniget,fondern es ist auch den Bäumen sehr nnzlich.
Zu Ende dieses Monates könnet ihr Schnittlingevon Weinreben einlegen , wobey zu beobachten, daßman sie bis an das obere Ai>g in die Erde lege, so,daß sonst nicht? vom Schnittüng üoer der Erde zusehen seye. Wenn man dieses gehörig beobachtet,und nur solche Schnittlinge nimmt, an welche» un-ten ein Kiwien vom allen Holz ist , hat man nichtzu befürchten daß sie faulen so ten.
Stektt zu denjenigen Wanzen, welche einen Zera-den Stamm haben sollen, Pfale, und bindet sie ansolchen an: denn untsrlassec ihr solches wenn diePflanzen noch jung sind, so kan es hernach,wenn ih-re Stämme schon groö und holzig geworden,nichtmehr geschehen.
Um diese JahrSzeit werden viele Bäume undStau-den, die im Herbst gesatt worden, aufgehen ; daheemüst ihr solche sorgfaltigst jättcn,und wen» sehr tro-ckenes Wetter einfiele, müst ihr ihnen , die Wocheeinmal Wasser geben, und sie gegen die Vögel, Mäu-se , Maulwürfe, Hafen, Kaninichen und anderesUngeziefer verwahren, als welche in kurzer Zeit alleeuer? Saamenpflanzen zu Grund richten würden.So kalte Nächte ei^fi len , muPn alle Beeten derjungen Saamenpflanzen sorgfaltigst bedecket werden,sonst wird der Frost die eben jezt hervorkommendenPflanzen versengen, oder sie werde», wenn die Erdereisset, von solcher entblvset Um diese Zeit werdet»sich auch der gemeine und schwedische Wachholder,die Stechpalmen, Taxbäume, vn ginische und ca?volnnscde Ccdern, der americanische Hundsbeeren-baum , der Sassafrasbaum und andere Pflanzenmit harten Eaamen, so im verwichenen Hahr ge-säet worden, zu zeigen anfangen, daher soll manfleißig nach ihnen sehen, um zu verhüten, daß ihnender Frost oder die scharfen Ostwind keinen Schadenzufügen.
Vvas im Gewächshaus und. Glashausvorzunehmen.
Begiesset euere Pomeranzen-Myrten - Lorbeer-bäume, wie auch das Amomum plimi, und anderenicht so zarte ausländische Baume, össters; doch ge-bet ihnen nicht zuviel Wassers auf einmal; fangetnun auch an sie »ach und »ach an die Luft zu gewöh-nen, und öffnet die Fenster, wenn laue und gelindeLuft ist; bey kalten Tage» aber, oder bey scharferLuft, sollt ihr sie derselben nicht aussehen: denn dasie im Haus etwa? zart geworden, so würde ihnen diegeringste scharfe Luft schädlich seyn, bis sie etwasdauerhafter geworden.
Waschet und reimget die Blätter und Stämmeeuerer Pomeranzenbäume, von demUnrath,der sichdie Zeit über, da sie im Haus gestanden , an selbigegesetzet hat, und nehmet oben die Erde aus den Töpfe»
oder