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^l)e»rle von Erzeugung der Pflanzen eingewendet,
sie Pflanzen beobachtet hätten, so Weiblein ge-neimet worden und einzeln gewachsen, auch von demMännlichen Pflanzen dcs nämlichen Geschlechtesweit einlernet gewesen waren, und dennoch etlichevlahr lang vollkommei.eu Saanien getragen hatten,der, wenn man ihn ausgesäet, ausgegangen scye.und ich wurde in der Tbat selbst in meiner Mey-nung etwas irre gemachet, als ich eine weibliche 'Pflanze von der wcisicn Zaunrübe gesehen , welche^lieine in einem Garten stunde, wo keine andernPfianzen des nämlichen Geschlechts waren, die etli-che Jahre nach einander Beeren getragen, welcheausgiengen und sehr wohl höheren Dieses machtedaß ich die Pflanze genauer als vorher betrachtete,Und da fände ich, daß an der nämlichen Pflanze vie-le männliche Blumen mit dem weiblichen vermischetivaren; und seitdeme habe ich ein g.eiches offters anvielen andern solchen Pflanzen gefunden, die sonftenl»sgemein an verschiedenen Pflanzen manmichen nndleiblichen Geschlechtes waren , zuweilen aber auchan einer Pflanze von zweyerley Geschlecht sind. Die-semnach gelten die wider diese Lehre gemachte C'in-Würffe, nichts. Der lezre Absay dlejes Arrictels:
Eine Menge offtmals wiederholter:c. ist ausge-lassen.
Der Characrer ist:
Die Dlnme hat einen langen, ranen, walzen-förmigen^.v'lch,der oben in etwas infünfThci-le gerheiler ist. Die Äluine geHörer zu den t^ip-Pcnblumen, und hat eii^e lange Röhre. DieobereLippe ist oval, stehet aufrecht und hat eineEinfassung. Die untere L.ippe,oder der Barc,ist in drey gleiche Theile gerheiler. In derlNure stehet der vierectichre Srempfel von zweyFäden umgeben, worauf langlichre Häupcieinsuzen. Alif jede ^)luine folgen viereckichreSaa-
Men.
Die Sorten sind:
l. tdliis lziiccol^nz, kloribus rcrmi-
nzrricibus. I^j». ttorr. Lliss. Kleiner indianischerFeldbasilie.
2. foIÜ8 iZnceolzti'z, kloribus l-irerz-
libus. l^m. ttvir. (litf Haarichter orientalischerFeldbasilie, mit Mvpenblartcrn.
Beede sind jahrliche Pflanzen, die niederig wach^sen. Die erste wächst ursprünglich in den nördlichenGegenden von?in,erica; die zweyte hat Herr Tour,ncforr in der Lcvanke entdecke!, und den Saamendavon nach Paris sür den königlichen Garten ge-schicket. Diese beede Pflanzen sind unter da? Ge-schlecht t Imopottium. von a-len Botanisren, die vorHerrn Lmao geschrieben habe-!, gel'chet worden;dieser aber hat sie nicht alleine davon, sondern au yvon ihre- Classe abgesondert, weil jede Blume der-selben nur zwey Fäden hat, da hingegen die andernSorten vier haben. Weil sie aber so lange den Na-men (?>inopo(!ium gef!ihret,so habe ich sie englischFeldbasilie genennet, indem ich keinen bessern Na-me» gewust habe.
Man kan den Saamen dieser Pflanze, im F^'h-ling oder Herbst, in eine Rabatte von leichter Lrdesäen. Diejenigen Pflanzen so im Herbst ausgaben,dauern den Winter aus, und werden viel grosser,als die, so im Hi'üdiiiig gewachsen; kcine von beedenaber, wird über secl's hoch. Man mus denSaauien dahin sacl'.,u'0 dieP?!anzcn bleiben sollen:denn wenn man sie versetzet, treiben sie nicht wohl,es müste denn die Erde an den Wn>ze'n gelassenwerden. Sie haben einen starcken oewürchaslen Ge-ruch, wie der Sommerlaturey; weil sie aber Pflan-zen von schlechter Schönheit sind, werde» sie 'eltenin andern, als Krautergärten, um der Mannigfal-tigkeit willen, gezogen.
Der Saame derjenigenPflanzen, welche imHerbstaufgehen, wird im Iulio reif seyn; der Saam^ derFrühlingspflanzen aber, wird nicht ehender als zuEnde des Augusts reif, und wenn man denselbenSaamen ausfallen lässt, so werden die Pflanzenaufgehen, und keiner andern Besorgung nothig ha-ben , als daß man sie jätte, und, wo sie zu dicke ste-hen, ausziehe.
usälze.
^ier will ich etliche wenige Pflanzen ansüh-ren, die nunmehr in einigen englischenGärten wachsen, in unserem Clima aberkeine so vollkommene Blumen nndFrüch,te bringen , daß wir im Stande wären^re Classen zu bestimmen , oder ihren Cbaracteriu beschreiben. Daher wird der Leser ersuchet mitder unvollständigen Nachricht von selbigen vorliebiu nehmen; unterdessen ist solche so yut, als wir sie^ty den Autoren, die davon geschrieben, gefunden»?aben. Mas aber ihre Wart anbetrift,so ist selbigew bescl'affen, wie uns solche die Erfahrung mit gu-tem Fortgang gelehret hat.
S. s^8. <Lsl. i. l. ?. fene starr 5-«,.«iN l,m. Vol. II. p. «7. Wilde Zimmt, so fälsch-"ch'Winrers- Rinde genennet wird. ES ist die La-
nell-, Alb,, oder die in den Kramläden befindlicheweisst Zimmt.
Dieser Baum wachst häufig in den niedrigen Ge-genden der Insel Iamaica, wie auch in den carib-bissen und den meisten bahamischen Inseln Erwird insgemein fünf und zwanzig,bis dreysig Schuhhoch ; der Stamm hat im Umkreis zeken bis sunf-zehen Zolle; die^weige wachsen ohne Ordnung,und so auch die Blätter, die sehr glatt, von Farbeblasgrün und untenher weißlicht sind Sie habenfast eine Lange von drey Zo'en, sind am Stiel schmal,am Ende aber breit und rund, nnd haben in derMitte eine Nibbe, Die Blumen wachsen am Endeder Zweige, und scheinen aus einem B'ätlein m be-stehen , so ziemlich tief in fünf Theile zerschnitten ist,sie sind rofenfarb und gar wohlriechend. Auf sie fol-Jiiii sen