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Theil 3 (1758) Worinnen die in der neuesten Londnischen Ausgabe dieses Werckes befindliche Verbesserungen und Zusätze Nebst dem Gärtner-Kalender enthalten sind
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249
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worden, daher denn unsere 4te nunmehr die

isr , und so wcicer.

S. »O0. Col. r. l. s. seye starr die vierte, diedritte, (welches unsere vierte ist.)

Starr Hes ?lbs.!yes : Die neun ledern:c. undstarr der übrigen auf diesen kommenden, liestuian nun folgende.

-Die vierte, fünfte, sechste, siebende und achteSorte 7 (worunter unsere fünfte :c. zu verste-hen) wachsen in Spanien, Portugal!, Iral-enund in dem südlichen Theil von Franckreicv wild;auch hat man um der Mannigfaltigkeit w llen, eini-ge von diesen Sorten in die englischen Garten ge-bracht, obgleich diese Pflanzen wenig Schönheithaben. Sie werde« sechs bis acht Schuh hoch,und sind dauerhaft genug den Winter hindurch inLngeland in freyer Luft zu wachsen.

Die neunte, zehende, eiifte und zwölfte Sorte,(worunter unsere zehende:c. zu verstehen) wach-sen in den Inseln des Archipelagi, woselbst HerrTourneforr ihren Saamen gesammelt, und ihn inden königlichen Garten nach Paris gesendet hat»Sie sind ebenfals dauerhaft genug, in freyer Lust>nEngeland zuwachsen, und sind lauter Stauden,so eben so hoch als die vorigen werden.

Sie können alle durch Anlegung ihrer Zweige,vuf gleiche Weise, wie vor in Ansehung der andernSteiget worden, oder auch aus dem Saamen gezo-Sen werden. Das lezere ist vesser, wenn man denSaamen haben kan, indem die Pflanzen, l" auSdem Saamen wachsen, allezeit starcker uiid aufrech-ter wachsen; da hingegen diejenigen von Einlegern,Terne Seitenäste treiben, welches hindert, daß fitnicht aufrecht wachsen.

Der Sorten sind in der neUen Ausgabe achte,Und unsere siebende ist nunmehr die erste ^un-sere erste die zweyte, unsere sechste die dritte,die vierte aber ist eine neue, namllch ; knus^?nzclenle, 5olic> lvngiori, vr inque glabro» Inii.

tt. Sumach aus Canada, mit langem Blat,so an jeder Seite glatt ist. Ferner ist nnstreZweyte zur fünften, unsere dritte zur sechsten,Unsere vierte zur siebenden, und unsere fünfteZur achten Sorte geworden.

Die erste Sorte (unsere siebende) wächst lüwarmen Ländern von Europa wie auch in verCür,ckey hauffig , woselbst man die Zweige zum Leder-serben brauchet, und obgleich diese Sorte ursprin-glich in Europa wachst, so ist sie doch in Englandseltener, als eine von den amerikanischen Sorten.

wird sechs bis acht Schuh bock, Und stehet dieKalte der ordentlichen Wnuer in Engeland wohlaus, bey strengem Frost aber verderben sie öffters»

Die Blätter dieser Sorte sind runder als an den^Mericanischen Sorten, und jeder Lappe kommt"er Form nach den Ulmenblattern gleich ; es sitzenaber an jeder Mttelribbe vieledaher sie dennkbcn so lange gefiederte Blatter bat, als die andern;koen deswegen aber nennet man sie mit Unrechtsumach mit den Ulmenblattern; weil sie aber UN»!.er diesem Namen insgemein bekannt ist, habe ichwlchen beybehalten wollen»

.Hierauf komint unser erster AbsaZ, WelcherAer im Anfang folgendermaßen verändert ist:^>e zweyte Sorte (unsere erste) ist in vielen Gär-

^ seht gemein, und vertragt :c»

M. Theil.

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S. 100. Col. 2. l. -2. ist hinzuzufenen : Ei-nige nennen ihn den Hirschkolbenbaum , weil er sowollichte Zweige hat, die den Hirschkolden gleichen.

Starr des Absatzes : Die zweyte Sorte:c.liest man nun folgenden: Die dritte Sorte (wel-ches unsere sechste ist) ist seit wenigen Zähren erstin die englischen Garten gekommen, ist aber nun-mehr in den Baumschulen gemeiner, als die übri-gen. Sie kam zu erst aus pensrlvanien, seitdemeaber ist der Saame auch aus Neuengei.u.d undandern nordlichen Theilen von America zu unSgebracht worden. Sie treibt starckere Schossen,und wachst aufrechter, als die andern; weil aberdie Aehren, worinnen der Saame steckt, von gras-grüner Farbe sind» haben sie kein so gutes Ansehet»als die von der zweyten Sorte.

Die vierte Sorte ( Kdu8 (5,nz6ense 6cc.) hatglatte, lange, zuge'pizee Blatter, so blaulicht aus-sehen, und ihre Blumenahren sind von Farbe schonroth, dahtzr denn diese Sorte ein recht schönes An-sehen machet, wenn sie blühet, doch wächst sie nie-deriger als die vorigen alle. Sie treibt aus derWurzel viele Nebenschossen, und die Zweige wach-sen sehr unordentlich. Es giebt aber auch eine Ab-änderung von dieser Sorte, welche sich durch ihreBlumenahren unterscheidet, indem selbige mit einemweissen Pulver bedecket sin!>, und wie gefroren aus-sehen ; alleine es ist keine besondere oder eigeneSorte.

Die fünfte Sorte ( unsere zweyte) ist ebenfalSkine mederig wachsende Staude, welche in Enge-land selten über vier Schuh hoch wird. Einigenennen sie Sumach mit Mastixbaumblattern; diepinnze der Blätter vereinigen sich vermittelst einesFlügels, so langst der Mittelribbe hinlauttr. DieBlumen dieser Sorte sind nicht gar schön; weilaber die Blatter der Staude von besonderer S truc-tur sind, ko nmet sie um der Mannigfaltigkeit willenin die Garten. D'ese Sorte ist dauerhaft genug,die Kälte unlerer ordentlichen Winter, in freyerLuft zu vertragen, wenn sie in einem bedeckten Ortstehet.

Alle diese Sorten können aus dem Saamen ge-zogen werden, den man so bald als er reif gewor-den, aussäen soll; worauf die Pflanzen im folgendenFrühling aufgehen werde»; saetman ihn aber erst imFrühling, so kommen die Pflanzen vor einem Jahrnicht zum Vorschein. Am besten zieht man diesePflanzen aus dem Saamen, wenn man ihn in Tö-pfe säet, so mic leichter Erde angefüllet sind, undselbige im Winter unter die Einfassung eines Mist-beetes setze!, wo man ihnen, bei? gelindem Wetter,immerzu frische Lufft geben kan, selbige aber beystrengem Frost bedecken mns-. Wenn man auch dieTopfe in alte Gerberloh eingrabt, so keine Ä5armehat, so wird die Erde -N selbigen nicht trocken, unddie Kälte wird ebenfals dadurch abgehalten. Wenndie Pflanzen aufgeben, brauchen sie keiner andernBesorgung, als daß man selbige bey trockenem Wet-ter begiesse, und wenn man die Töpfe, im folgen-den Winter, in Verwahrung bringet, so werdendadurch die Pflanzen für dem Frost bewabret; imFrühling aber, ehe sie zu treiben anfangen, soll mansie in ein Pflanzbeet versehen, wo man sie eines biszwey Jahre stehen lassen kan; diese Zeit über werdensie genug/am erstarcket seyn, um dahin versetzet wer-den zu k»nnen, wo sie bleiben sollen-.

Die vier ersten Sorten vermehren sich selbsteNdurch ihre Nebenschossen so starck, daß man ih-ren Saamen selten aussaet; die fünfte treibt abeeRrr M)5