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Theil 3 (1758) Worinnen die in der neuesten Londnischen Ausgabe dieses Werckes befindliche Verbesserungen und Zusätze Nebst dem Gärtner-Kalender enthalten sind
Entstehung
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105
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.Die zweyte Sorte wächst urspnnglick in Spa-ren, und unterscheidet sich vo-i der ersten dadurch,sie keine. Dornen hat, auch wachst sie etwasAufrechter, übrigens ist sie iyr aber ziemlich ähnlich.

Isn diesem Artikel ist S. z io. 5ol. i. nach^ folgendes einzujckalrcn: Dieser Baum"ebt einen kreidigen oder steinigen Boden, worin-uen er insgemein sehr starck wachst, auch ist die^unde der Bäume, in einem solchen Boden, hell"!'d glatt. Ob aber gleich das Bauboltz davon"icht so gut ist, als das von vielen andern Bäu-men , so soll man doch die Leute um pßanzen der-selben aufmuntern, weil sie in einem solchen Bidenund in solchen O''ten wachsen, wo wenig betöre^auine wachsen wollen; sonderlich da diese Bäu-Ae /inen angenehmen Scbatten geben , und die^l'tter im Sommer ein feines Ansehen machen,^ Herbst aber, so lange grün bleiben, als nur im-mer die Blätter anderer Baume, die oa? Laub fal-^ lassen. Diesemnach verdienen diese Baume inZiergarten, und anderen zur Lust angelegten Wäl-"ereyen, unter solchen, die des Vorzugs wertb sind,Lepstanzet zu werden, sonderlich wo ein für sie taugli-cher Boden ist.

5ld()II)kä. Dieser Zlrrickel ist in der neuenAusgabe ausgelassen.

?ld()we5.

Man hat den Namen dieses Geschlechtes in

verändert, dem ihm einige deut-le Botanisten beygeleget haben, und seit kurzem,^ die zusammgesetzten Namen abgekommen, hat^an sich desselben fast insgemein bedienet. Da aber^eser Name von den Gärtnern noch nicht angenom-men worden, auch wahrscheinlicher Weise nicht an-genommen werden wird; als habe ich den altenbeybehalten wollen, indem unter solchem^ese Pflanzen in den englischen Garten wokl be-Mnt sind; sonderlich da der andere mcht rechtDicklich ist, alle Sorten unter sich zu begreiffen:^knn der Name zeiget eine Blume an, so sich umMittag öffnet; da aber die meisten Sorten die-^ Geschlechtes bey Nacht blühen, so ist dieses für'"bige ein unschicklicher Name.

Veränderte Gorren:

?icoirzL5 l>Iezpo!irznz, ^ore czr>6ito. !->».^)ie neapolitanische Ficoides, mit weisser Blume,'Nsgcmein das agypcijche Ixali.

,4r. ?iL«wk.5 tcu NcuZ zci/.oi^c8 ^friczuz, fnlic»^iöi, micis c^uas, slzci-iN.', lplencienrikus orn^-^»re^coccineo. welches in unserer Uberse,^Ung die 44. Sorte ist. Die 40. 41. 42- 4?. 45.^6- 4-. unserer Übersetzung s:nd ausgelassen.

Gleich anfangs ist dieser Arrickel folgender-maßen verändert : In fremden Kräutergärkn^bt es noch einige andere Sorten dieser Pflanze;hier benennten aber sind diejenige, so wir jezt inenglischen Garten haben.

Es sind lauter beständige Pflanzen, die neunM dreysigste und vierzigste Sorte ausgenommen,-"nur ein Zahr dauern. Sie können durch abge-nhriittene Zweigleln :c. Hier folgt nun rvas im^sten Absaz S. Zi!>. ^ol. 2. unserer Uberse-stehet.'

Wann die Pflanzen Wurzel geschlagen:c,Den Winter hindurch :c.

Ul.

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S. ?!?. Col. l. ist in dem Absa;: Die neunund dreysigste :e. die ein und vierzigste Gorreausgeladen.

— Col. 2. l. 8- mus cs starr vierzehende,die vierzigste, hcisien, rmd nach diesen» Absay,stehet in der neuen Ausgabe folgendes : Diesesist eine derjenigen Pflanzen, welche man in Spa-«nien bauet, um Potasche zu machen, und wennman mich recht berichtet hat, so ist sie diejenigePflanze, woraus sie die DariUa machen, welcheso nöthig zur Bereitung der harten Seife und desweissen Glases ist, daß beedes ohne selbige nicht ge-machel werden kan, so , daß die Spanier mit die-ser Waare starcke Handluna treiben: denn vorje-tzo wird sehr wenig von dieser Potasche aus andernLandern gebracht, obglei^ sonst sebr viel von Alex-andria kam. Es giebt aber viele vernünftige Leu-te, welche glauben, die Barilla werde aus einerSorte Kali oder Glaskraut gemachet; jedoch ich ha-be deu Saamen dieler Ficoidessorre aus Aiicancund Acgypten, unter dem Namen von Oarillaerhallen, der wohl ausgegangen ist und geblühet hat;bey mir aber keinen Saamen getragen Um Alican»wird diese Sorte gewis gebcuiet, woselbst sie aus dertrockenen Pflanze eine Potasche machen; zur Keitader weiß ich nicht gewis, ob dieses die beste Sorteder 2)anlla, oder eine Art schlechterer Potasche seye.Es ist aber solches gewis einer Untersuchung wertk;weil man diese Waare zu den Manufacruren vonGlas und der Seife so nothig hat; es mag nun aberdieje so nüzliche Pflanze diese oder jene seyn, so wür-de selbige in Carolina und einigen andern b>. irci-schen Colonien in America mit großem Vor heilgebauet, und so allezeit ein Vorrath von Potaschenach EngeUmd gebracht werden können,indem manselbige nicht so leicht haben kan , wann zwischen derengUjchen und spanischen Nation ein Streit ist»

Die erste, zweyte und 21 Sorte zc,

Die dritte, vierte, sechzehende :c.

Ein und andere Sorte :c.

Die drey übrigen Absätze dieses Artikels stnhin der neuen Ausgabe rveggelajsen»

Neue Sorten:

16. ?icu! sztivz, fruÄu Zloboic» ni'Zro, intusrubeilte. Die schwarze Ischiafeige.

»7. ?icus kriv», fru<^u ior>ßil?i'no sp^äicev,in-,tus fulco. Die braunschweiger Feige.

18. ?icus iarivz. 5ruÄu viricii, intus

rvlev. Die <andiafeige.

19 t'-cus s-,rjvz . fruäiu pzrvo z'ko , intuz pal'

üäe virerire, suzvilZimo. Die kleiniste weisst Feigevon Ischia.

20. kicus szrivA, fru<In ZIc>bc>5ci . cxtN5 pzlliäsvircntc, iiiti.15 rvbro. Die grüne ^schiafeige.

2luf diese folgen unsere drey lezten Sorten:Die -6. 17. rtz. weiche nunmehr die 21. 22.und2 z. sind.

Der erste Absaz fangt nunmehr also an : Dieersten zwanzig Sorten :c.

S- Col.?. l. 2? ist von den ^Vorren an:Denn wenn mcm die Aeste :c folgende 'Oerande-runci zu machen : Denn wenn man einige jungeZweige im Herbst einleget, werden sie innerbal'-zwölfMonate sich bewurzelt lmben, welches die eigentlicheZeit ist, da sie versetzet werden sollen.

^ l-2v, ist der Absaz: per hesteBo«

B p dtt) tt.